Siemens WM6YH840 Stromsparender Testsieger: Frontlader WM6YH840 von Siemens überzeugt mit guter Reinigungsleistung und zahlreichen Waschoptionen. (Bild: amazon.de)

Einst wurden auch hierzulande noch vergleichsweise viele Toplader verkauft, doch mittlerweile hat sich auf breiter Fläche der Frontlader durchgesetzt. Und das hat mehrere Gründe, wobei vor allem das einfachere Bedienkonzept schwer wiegt. Denn der Zugang zur Trommel ist bei einem Frontlader auch kleineren Personen problemlos möglich. Bei einem Toplader muss man schließlich aus einer Höhe von 80 bis 90 Zentimetern bis zu 50 oder 60 Zentimeter in die Tiefe greifen, um an die Wäsche zu gelangen.

Reingreifen, rausziehen, fallen lassen

Bei einem Frontlader dagegen kann man sich einfach bequem vor das Gerät hocken und den Wäschekorb davor abstellen. Anschließend greift man einfach in die Trommel und zieht die Wäsche daraus hervor, so dass sie direkt in den Wäschekorb fallen kann. Das ist bei einem Toplader ebenfalls nicht so einfach, da die Wäsche erstmal hochgehoben und dann zur Seite genommen werden muss. Mittlerweile gibt es zudem immer mehr Frontlader mit extra großen Türöffnungen – bei einem Toplader ist dies bedingt durch die schmale Bauweise kaum möglich.

Möglichkeit eines Geräteturmes

Darüber hinaus kann ein Frontlader problemlos auf ein weiteres Gerät wie beispielsweise einen Trockner gestapelt werden und ist dann sogar noch einfacher zugänglich. Zudem sagt man diesen Geräten nach, dass seltener Wäschestücke in der Trommel vergessen werden, was sicherlich mit den vorgenannten Faktoren eng verknüpft ist. Schlussendlich bieten Frontlader noch einen anderen ganz banalen Vorteil: Sie verfügen über eine durchsichtige Türöffnung, wodurch man jederzeit die Vorgänge im Inneren beobachten kann.

Auch Toplader haben natürlich ihre Vorteile

Natürlich haben auch Toplader so ihre Vorteile: Sie nehmen erheblich weniger Stellfläche weg und können auch in engen Räumen be- und entladen werden. Darüber hinaus können sie jederzeit befüllt werden – auch während des Waschvorganges. Schließlich kann bei einem Öffnen des Deckels kein Wasser ausfließen wie bei einem Frontlader. Schlussendlich wird Topladern noch eine längere Haltbarkeit nachgesagt, weil die Trommel häufig beidseitig aufgehängt ist. Doch das stimmt nur für einzelne Hersteller: Miele hängt die Trommel in seinen Topladern beispielsweise auch nur einseitig auf.

Frontlader sind aber technisch meist Jahre voraus

Zudem sind diese Vorteile offensichtlich für die meisten Käufer nicht so schwerwiegend wie jene eines Frontladers – in Deutschland werden Toplader in ganz erheblich geringeren Stückzahlen verkauft. Das hängt natürlich auch damit zusammen, dass die Geräte teurer sind als technisch vergleichbare Frontlader und generell technische Neuerungen oft erst mit Jahren Verzögerung erhältlich sind. Bei Frontladern sind beispielsweise Dosierautomatiken für Flüssigwaschmittel und energiesparende bürstenfreie Antriebe seit Jahren erhältlich, bei Topladern halten sie erst jetzt so langsam Einzug. Nicht zuletzt sind Reparaturen bei einem Frontlader meist billiger als bei einem Toplader, da die kompakte Bauweise der letzteren die Reparatur erschwert und in die Länge zieht.

Die sparsamsten Frontlader pro Kilogramm Wäsche

  1. AEG L9FE86495
    0,033 kWh/kg
    AEG L9FE86495
    • Sehr gut

      1,4

  2. Telefunken TFW0641FE5
    0,033 kWh/kg
    Telefunken TFW0641FE5
    • Gut

      1,6

  3. Grundig GWN 59492 C
    0,033 kWh/kg
    Grundig GWN 59492 C
    • ohne Endnote


Im Vergleich leise Frontlader im Schleudergang

  1. Bosch Serie 8 WIS28441
    64 dB(A)
    Bosch Serie 8 WIS28441
    • ohne Endnote

  2. Bauknecht WM Care 8418 Z
    66 dB(A)
    Bauknecht WM Care 8418 Z
    • Gut

      2,2

  3. Siemens iQ700 WI14W442
    66 dB(A)
    Siemens iQ700 WI14W442
    • ohne Endnote