Die Qual der Wahl Seit über einem halben Jahrhundert gehören Waschmaschinen zu den unverzichtbaren Helfern im Haushalt. Und sie entwickeln sich permanent weiter: Wo früher nur mit Wasser, Waschmittel und Bewegung gearbeitet wurde, werden heute zum Beispiel Silberionen und Dampf zur Reinigung eingesetzt. Außerdem gehen heutige Maschinen dank flexibler Mitnehmer in der Trommel oder spezieller Schonwaschprogramme viel sanfter mit der Wäsche um. Auch das Thema Energieeffizienz wird immer wichtiger, Waschmaschinen sollen schon lange nicht mehr nur sauber waschen, sondern auch wenig Energie, Waschmittel und Wasser verbrauchen.

Viele Kriterien spielen beim Kauf einer Waschmaschine eine Rolle. Grundlegend sollten sich Käufer aber drei Fragen stellen:

Wenn man sich über diese Punkte im Klaren ist, sollte man sich über die Programmvielfalt Gedanken machen. Werden nur Grundprogramme benötigt oder sind bestimmte Sonderprogramme wichtig? Die meisten Hersteller statten ihre Geräte mit individuellen Programmen aus, die sich an unterschiedliche Zielgruppen wenden. So gibt es zum Beispiel Dessous-Programme für feine Wäsche oder Imprägnierprogramme für Outdoor-Bekleidung. Auch relevant sind Zusatzoptionen wie Startzeitprogrammierung oder Fuzzy-Logik und Sicherheitsvorkehrungen gegen Wasserschäden.

All das wirkt sich selbstverständlich auch auf den Preis aus. So kosten manche Modelle weit über 1000 Euro. Wer auch mit weniger Komfort auskommt, kann aber schon in den unteren Preiskategorien gute Waschmaschinen finden. Zudem bieten selbst Modelle der Mittelklasse um 500 bis 600 Euro herum moderne Energiesparmodi und einen niedrigen Wasserverbrauch, es muss hierfür also nicht das neueste Topmodell sein. Falls die Wäsche nach dem Waschen gleich noch getrocknet werden soll, kann übrigens auch zu einem Kombinationsgerät aus Waschmaschine und Wäschetrockner, dem Waschtrockner, gegriffen werden.

von Judith-Helen Sengespeik

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