Handy-Akkus: DARPA - Lithium-Ionen-Akkus kleiner als ein Salzkörnchen

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Wie das Online-Magazin „Channelpartner“ berichtet, arbeitet die Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA), der Forschungsarm des Pentagons, an Lithium-Ionen-Akkus, die nicht größer sind als ein Salzkorn. Möglich machen soll dies ein neues Elektrolyt, durch das der Strom zwischen den Elektroden fließt. Laut dem Bericht setzten die Wissenschaftler auf Nanodrähte in einer Anordnung, bei der das Verhältnis von Oberfläche zu Volumen und damit die Energiedichte möglichst groß werde.

Diese Nanondrähte sollen daher mit dem neuartigen Lithium-Aluminiosilikat überzogen werden, wobei spezielle Auftragungsverfahren für atomdünne Schichten sorgten. Fertige Prototypen seien zwar noch nicht präsentiert worden, doch existierten bereits wichtige Komponenten wie das Elektrolyt und geeignete Elektroden. Zweck der Entwicklung so winziger Akkus sei es, sie zu einer geeigneten Stromversorgung für Mikrosensoren zu machen.

Natürlich denkt das Pentagon-Unternehmen dabei primär an militärische Einsatzzwecke, doch die Folgen für Elektronikbauteile aller Art wären enorm. Gerade bei Geräten wie Mobiltelefonen stellen Akkus heute das größte und platzraubendste Bauteil dar. Und für Smartphones wären solche Akkus ein wahrer Segen. Man stelle sich nur mal ein Smartphone vor, das länger als ein, zwei Tage bei intensiver Nutzung durchhielte...

Autor: Janko