Varo PowerPlus WalzenhäckslerWalzenhäcksler werden oft Leisehäcksler genannt. Ganz ohne Lärm geht die Arbeit mit Walzenhäckslern zwar auch nicht vonstatten, geräuschärmer als Messerhäcksler sind die meisten jedoch allemal, vor allem die netzbetriebenen Häcksler. Bei Geräten dieses Typs wird das Füllgut von scharfkantigen, breit gezackten Walzen gequetscht und zerrissen. Wegen der dabei entstehenden groben und feinfaserigen Oberfläche, die Mikroorganismen mehr Angriffsfläche erlaubt, ist das Häckselgut sehr gut zur Kompostierung geeignet. Walzenhäcksler sind zwar etwas langsamer als die mit Messern arbeitende Konkurrenz, jedoch hat sich die Verarbeitungsgeschwindigkeit in den letzten Jahren stark verbessert.

Beschickung, Verstopfung, Wartung

Walzenhäcksler ziehen Äste, Wurzeln und Sträucher selbstständig ein, was einen geringeren Kraftaufwand bei der Beschickung verursacht. Es dürfen auch Astverzweigungen dabei sein, wenn sie im Fülltrichter Platz finden. Ein weiterer Vorteil dieser Modelle ist, dass man ihn durchaus auch mit Blättern und Grünschnitt beschicken darf. Man sollte es damit aber nicht übertreiben und nach der Beschickung mit solchem Füllgut am besten trockene Äste hinterher schieben, um keine Verstopfung zu provozieren und das Walzwerk zu reinigen. Letzteres neigt konstruktionsbedingt weniger zu Verstopfungen. Das liegt sicher auch daran, dass die Mehrzahl der Walzenhäcksler mit einer Reverse-Funktion ausgestattet ist, die das Füllgut wieder in entgegengesetzter Richtung heraustreibt. Ist das Gerät aber doch einmal so richtig verstopft, kommt man an seiner Zerlegung oft nicht vorbei.

Fazit

Meist sind Walzenhäcksler sicherer, etwa wenn eine Fangbox mit Sicherheitsschalter zum Einsatz kommt. Zwar sind bei vergleichbarer Leistung die Anschaffungskosten etwas höher als bei Messerhäckslern, dafür fallen Geräuschentwicklung, Zeitaufwand für die Wartung und eventuelle Folgekosten geringer aus. Einen guten Überblick über die beide Modelltypen finden Sie in unserer Bestenliste für Häcksler.