Bosch Elektro-HäckslerDie Häcksler-Flotte des Herstellers Bosch ist relativ überschaubar. Ein Gerät der absoluten Einstiegsklasse findet der Hobby-Gärtner nicht im Portfolio des Herstellers und ebenso keines der Oberklasse mit sehr hohen Anschaffungskosten. Was aber im Angebot steht, gilt als robust und leistungsfähig. Vor allem die Geräte des oberen Segments der Mittelklasse stechen im Vergleich zu Produkten anderer Spezialisten für Gartengeräte immer wieder durch ihre innovativen Schneidsystemlösungen hervor.

Exzellente Mittelklasse

Bei den durchwegs netzbetriebenen Häckslern des mittleren Preissegments hat man die Wahl zwischen Messerhäckslern mit Leistungsaufnahmen von 2 beziehungsweise 2,2 Kilowatt für etwa 250 bis 270 EUR und 2,5-Kilowatt-Leisehäckslern für etwa 420 bis 570 EUR. Einer der Bosch-Häcksler ist mit einem optimierten Fräswalzen-Schneidsystem ausgestattet, das eine sehr gute Schneidleistung abliefert. Das Topmodell in diesem Segment übertrifft dessen Schneiddurchsatz jedoch noch um einiges mithilfe des speziell von Bosch entwickelten und in einigen Prüfberichten der Fachmagazine hochgelobten "Turbine-Cut"-Systems. Auf Komfort und die Verwendung hochwertiger Materialien legt der Hersteller bei allen Modellen wert.

Fazit

Wer einen leistungsfähigen Häcksler der unteren Mittelklasse in seinem Garten benötigt, der ohne Fangbox an Ort und Stelle Äste und Sträucher mit 35 oder 40 Millimeter Durchmesser zu Mulch verarbeiten kann, ist mit einem der beiden günstigeren Modelle gut bedient. Legt man etwas mehr Wert auf Komfort sowie auf schnellere und kraftvollere Schneidleistung, kann man mit einem der beiden Topmodelle liebäugeln. Die kommen nicht nur mit sperrigem Gestrüpp und Hölzern klar, deren Durchmesser 40 beziehungsweise 45 Millimeter stark sein darf. Bei etwas mehr Bedienkomfort, einem geringeren Geräuschpegel im Garten und einem Sicherungssystem am großen Fangsack bereitet die Arbeit mit diesen Maschinen noch ein bisschen mehr Vergnügen.