Häcksler: Leistung, Ausstattung und Sicherheit

Foto: Bosch Je höher die Leistung des Häckslers ist, desto stärkeres Material kann geschreddert werden. Außerdem erhöht sich die Durchzugszahl bei gleichzeitig verringertem Verstopfungsrisiko. Zudem sollte auch auf solche Ausstattungsmerkmale geachtet werden, die die Nutzung nicht nur komfortabler, sondern auch sicherer gestalten.

Häcksler mit bis zu 2000 Watt können Äste mit einer Stärke von maximal 40 Millimetern schreddern. Durch die geringe Motorleistung verstopft das Schneidwerk allerdings wesentlich häufiger. Unter anderem resultiert das aus der Ungeduld des Nutzers. Also sollte der Trichter nicht zu schnell befüllt werden. Besser greift man gleich zu einem leistungsstärkeren Modell mit 2500 Watt. Sie schaffen in etwa die gleichen Astdurchmesser, das Verstopfungensrisiko ist aber dank der höheren Leistung wesentlich geringer. Größere Astdurchmesser von bis zu 80 Millimetern können nur Modelle mit kräftigen Benzin- oder Starkstrommotoren bewältigen. Generell sollte zudem darauf geachtet werden, dass das Gerät über einen Rückwärtsgang verfügt. Dann lassen sich Verstopfungen leichter beheben. Walzenhäcksler sind häufig mit einem solchen Rücklauf ausgestattet, Messermodelle eher seltener.

Um den gehäckselten Abfall zu seinem Bestimmungsort transportieren zu können, sollte der Häcksler über einen Auffangkorb oder einen Auffangsack verfügen. Dieser ist nicht immer integriert, sondern muss teilweise als Zubehör separat gekauft werden. Gut laufende Räder erleichtern außerdem den Transport des Häckslers.

Die Sicherheit

Häcksler arbeiten mit scharfen Messern oder kräftigen Walzen und sind dadurch potenzielle Gefahrenquellen. Um Verletzungen zu vermeiden, sollte beim Kauf darauf geachtet werden, dass das Gerät über eine ausreichende Sicherheitsausstattung verfügt. Bei einem Messerhäcksler dürfen die Finger in keinem Fall mit den Messern in Berührung kommen. So sollte der Einfülltrichter hoch oder schmal genug sein, um mit dem Arm beim Einfüllen des Gartenabfalls nicht in das Schneidwerk zu gelangen. Zudem sollte die Messernachlaufzeit nach dem Stoppen des Gerätes sehr kurz sein. Der Wiederanlaufschutz, durch den verhindert wird, dass nach einem eventuellen Stromausfall der Häcksler sofort weiter läuft, gehört heute zum Standard. Auch ein automatischer Motorstopp sowie ein Überlastungsschutz sollten dazugehören. Zudem sollte darauf geachtet werden, dass der Häcksler standsicher ist und nicht zu leicht kippen kann.

Natürlich muss man während der Arbeit eine Schutzbrille tragen, da man nicht ausschließen kann, dass kleine Teile herausgeschleudert werden. Auch die Handschuhe und den Gehörschutz sollte man beim Hächseln nicht vergessen.

Autor: Judith-H.