Objektive: Weitwinkelzooms im Test - Olympus schnitt am besten ab

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weitwinkelzooms-im-testDie Zeitschrift ''Foto Magazin'' hat vier Objektive getestet, die sowohl Zoom als auch einen echten Weitwinkel bieten. Die liegen nämlich gerade voll im Trend und werden vor allem von Fotografen mit Spiegelreflexkamera mit kleinem Sensor gekauft. Der Testsieg ging an das Olympus Zuiko Digital ED 9-18mm 1:4.0-5.6. Es glänzte mit der höchsten Auflösung und hoher Bildqualität.

Das Olympus Zuiko Digital ED 9-18mm 1:4.0-5.6 erwies sich als sehr gut bedienbar und zeigte eine hochwertige Verarbeitung. Schon mit weit geöffneter Blende konnte die Linse eine sehr hohe Auflösung gewährleisten. Randabdunklung wurde festgestellt. Sie veränderte sich auch durch Abblenden nicht. Verzeichnung trat vor allem in den niedrigen Brennweiten etwas stärker auf, doch sie blieb stets auf einem moderaten Niveau. Olympus produzierte zudem die wenigsten Farbsäume im Vergleich zu den anderen Modellen im Test.

Das Tamron SP AF10-24mm F/3.5-4.5 Di II LD Aspherical (IF) ist gleichzeitig das preiswerteste und das Objektiv mit dem größten Bildwinkel im Test. Seine Leistungen werden vom Testredakteur als ''sehr solide'' bezeichnet. Farbsäume traten in den Testaufnahmen erst sehr weit am Bildrand auf. Die Auflösung lag generell auf einem etwas niedrigeren Niveau und ist vor allem mit Offenblende recht schwach. Über den gesamten Brennweitenbereich mussten Verzeichnungen festgestellt werden. Auch Randabdunklung trat auf, die sich zudem beim Abblenden nicht veränderte.

Die beiden Objektive Pentax SMC DA 12-24 mm / 4,0 ED AL(IF) und Samsung Schneider Kreuznach D-Xenon 12-24mm f/4 ED AL sind absolut baugleich – nur äußerlich unterscheiden sie sich ein wenig. Seltsamerweise war die Auflösung der Pentax-Linse ein wenig höher als die von Samsung. In der Praxis dürften die leichten Unterschiede jedoch überhaupt nicht ins Gewicht fallen. Beide Objektive bildeten Farbsäume – und dies leider schon sehr dicht an der Bildmitte.

Autor: Anne K.