Objektive: Weitwinkelzoomobjektive im Test - Sigma verzeichnet kaum

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zoomobjektive-im-testDie Redakteure der Zeitschrift ''SPIEGELREFLEX digital'' haben vier Objektive mit besonders großem Zoomumfang zum Test geladen. Die Brennweiten decken einen Umfang ab, der von einem echten Weitwinkel bis zu einem sehr hohen Telebereich reicht – eine große Herausforderung für die Ingenieure. Gemeistert haben diese vor allem die Techniker aus dem Hause Sigma: Ihr Weitwinkelzoom überraschte mit extrem geringer Verzeichnung.

Das Sigma 18-250mm F3,5-6,3 DC OS HSM erstaunte die Testredakteure direkt: Es ''rehabilitiere'' die Gattung der Megazoom-Objektive, lautet die begeisterte Einschätzung. Diese Objektivklasse kämpft nämlich konstruktionsbedingt am stärksten mit Verzeichnungen und wird daher teilweise von Profifotografen gemieden. Das Objektiv von Sigma wies jedenfalls ein so geringes Maß an Verzeichnungen auf, dass es in dieser Hinsicht sogar Objektive in den Schatten stellte, die weniger Zoom aufweisen. Einen ähnlich guten Eindruck machte die geringe Vignettierung der Sigmalinse. Die Auflösung der Testbilder war allerdings an den Bildrändern und bei ansteigender Brennweite weniger hoch als in der Bildmitte und in den niedrigen Brennweiten. Diese Schwäche ließ sich jedoch durch Abblenden minimieren. Visuell machten Weitwinkelaufnahmen den besten Eindruck, doch auch der Gesamteindruck war ''recht harmonisch'', so der Testredakteur. Außerdem überzeugte die Ausstattung des Objektivs: Es besitzt eine solide Fassung und Fokussier- und Zoomringe wiesen eine gute Gängigkeit auf.

Auf dem Platz Zwei im Vergleichstest landete das Tamron AF 18-270mm /F3,5 -6,3 Di II VC LD Aspherical (IF) Macro. Es lieferte eine ''ordentliche Leistung'' – vor allem im Vergleich zum großen Zoombereich, dem günstigen Preis und der guten Ausstattung. Die Auflösung hätte jedoch den Testern zufolge etwas höher ausfallen können. Vor allem die Bildränder hätten eine höhere Auflösung erreichen können. Durch Abblenden konnte die Leistung allerdings verbessert werden. In den kurzen Brennweiten verzeichnete das Tamronobjektiv zudem stark. Die Testredakteure bemängeln außerdem den Tubusaufbau des Modells, das komplett ausgefahren ''etwas wacklig'' sei. Außerdem blieb der Drehwiderstand des Zoomrings nicht konstant und auch die Zentrierung des Objektivs war nicht perfekt.

Hier finden Sie alle vier Objektive in einer Übersicht, die das jeweilige Testfazit enthält.

Autor: Anne K.