Weitwinkelobjektive: Weitwinkelzoom-Objektive

Eigenschaften von Weitwinkelzoom-Objektiven auf einen Blick

Plus:
  • Besonders für Landschafts- oder Architektur-Aufnahmen geeignet
  • Flexibler als Weitwinkel-Festbrennweiten
  • Geringe Verwacklungsgefahr
Minus:
  • Nicht sehr gut für Nahaufnahmen geeignet
  • Perspektivische Verzerrungen (Verzeichnungen) im Weitwinkel möglich

Besondere Anwendungsgebiete von Weitwinkelzoom-Objektiven

Weitwinkelzoom-Objektiv Tokina AT-X 11-20 F2.8 PRO DX Das Weitwinkelzoom-OBjektiv Tokina 11-20 F2.8 DX bietet eine hohe Lichtstärke

Weitwinkelobjektive bieten sich generell für Landschafts- oder Architekturaufnahmen an – eben überall da, wo es gilt, möglichst viel aufs Bild zu bekommen. Die Ausführungen mit Zoom bieten Dir eine höhere Flexibilität als Festbrennweiten, denn Du kannst mit ihnen den Bildausschnitt dem Motiv entsprechend anpassen.
Lichtstarke Optiken wie das Tokina ATX 11-20 F2.8 PRO DX, lassen sich sogar gut für Aufnahmen in Innenräumen oder die Astro-Fotografie einsetzen.

Bildstabilisator bei Weitwinkelzoom-Objektiven selten notwendig

Nicht alle Weitwinkel-Zooms sind mit einem Bildstabilisator ausgestattet. Das ist auch nicht unbedingt notwendig, denn im Weit- und vor allem im Ultraweitwinkel-Bereich entstehen Verwacklungen erst bei längeren Belichtungszeiten. Wenn Du aber Wert darauf legst, bei abnehmendem Licht noch lange aus der Hand fotografieren zu können, hilft ein Bildstabilisator weiter.

Eingeschränkte Makrofähigkeit

Zwar kannst Du mit den meisten Weitwinkelzooms recht nah an das aufzunehmende Motiv heran, wirklich groß lassen sich Motive aufgrund des weiten Winkels aber trotzdem nicht ablichten. In der Regel können Objekte in der Größe einer DVD-Hülle noch formatfüllend abgebildet werden. Fällt die Naheinstellgrenze, also der minimale Abstand zwischen Kamera und Motiv, besonders gering aus, ergeben sich aber spannende Perspektiven, beispielsweise, wenn ein Objekt im Vordergrund einem weiten Hintergrund gegenübergestellt wird.

Autor: Andreas K.