Nikon Teleobjektive: Für jede Anwendung die richtige Brennweite

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Nikon Porträtobjektiv Porträtobjektiv AF-S NIKKOR 85 mm 1:1,8G

Nikon bietet vor allem für seine Spiegelreflexkameras sehr viele Teleobjektive an. Die Festbrennweiten reichen von 85 bis 800 Millimeter. Je länger die Brennweite, umso  teurer ist die Optik allerdings auch.

Porträtaufnahmen

Porträtaufnahmen gelingen am besten mit einem leichten Tele. Bei einem Vollformatsensor betrifft dies Brennweiten zwischen 80 und 120 Millimetern. Wer mit einer DX-Spiegelreflexkamera arbeitet, kann bereits mit einem 55-Millimeter wunderschöne Porträts anfertigen. Die 80er Brennweite hingegen hätte in etwa einen Bildwinkel wie ein 120er an einer analogen Kamera. Mit ausreichend Abstand zum Modell wäre dies durchaus noch machbar. Festbrennweiten haben zudem den Vorteil, dass sie mit einer hohen Lichtstärke brillieren. Die Nikon-Porträt-Objektive beispielsweise gehen mit einer Lichtstärke zwischen F1,2 und 1,8 an den Start. Damit lassen sich wunderschöne Schärfe-Unschärfe-Effekte erzielen. So kann man die Schärfe auf die Augen des Porträtierten setzen, während die Nasenspitze bereits leicht unscharf abgebildet wird. Der Hintergrund schließlich verschwimmt in einem einzigen Farbenspiel. So kann sich der Betrachter ganz auf die abgebildete Person konzentrieren. Vor allem kreisrunde Blenden, die sich aus neun Lamellen zusammenfügen, wirken sehr schön und erzeugen ein tolles Bokeh.

Superteleobjektiv Nikon Superteleobjektiv AF-S NIKKOR 800 mm 1:5,6E FL ED VR

Tier-, Action- und Sportaufnahmen

Meist nutzt man für Actionaufnahmen ein Weitwinkelobjektiv. Das geht allerdings nur, wenn man am Geschehen sehr nah dran ist. Will man Sportler bei einer Sportveranstaltung fotografieren, trennen einem meist viele Meter von Ereignis. Diese kann man mit einer langen Brennweite sehr gut überbrücken. Je größer die Brennweite ist, umso teurer ist allerdings auch das Objektiv. Spitzenreiter ist das AF-S Nikkor 800 mm 1:5,6E FL ED VR, welches rund 17.000 Euro kostet. Das kann man sich nur als Profi leisten. Sportreporter etwa, aber auch Tierfotografen sollten mit dieser Optik ihre wahre Freude haben. Sie können sich auf die Lauer legen und wilde Tiere aus sicherer Entfernung fotografieren, ohne dass diese sich gestört fühlen würden. Ein für Hobbyfotografen ausreichendes Teleobjektiv ist das Nikon AF-S Nikkor 300 mm 1:2,8G ED VR II, welches mit dem neuen Bildstabilisator ausgestattet ist. Allerdings muss man auch hierfür tief in die Tasche greifen und immerhin noch rund 6.000 Euro auf den Tisch legen. Günstiger kommt man da mit den Telezoomobjektiven, auch wenn man Einbußen in der Bildqualität in Kauf nehmen muss.

Autor: Marie M.