Objektive: Überblick

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Standardzoom klassisches Standardzoom: Canon EF-S 18-55mm f/3.5-5.6 IS STM

Standard-Objektive geben das Motiv so wieder wie das menschliche Auge die Situation auch wahrnimmt. Der Bildwinkel des Objektivs entspricht in etwa dem Sehwinkel der Augen. Bei einem Standardzoom bewegt sich die Brennweitenspanne um die Normalbrennweite. Ein klassisches Standardzoom ist das 18-55-Millimeter, von dem Canon gleich mehrere Versionen im Programm hat. Oft wird die Kamera im Bundle mit einem solchen Standardzoom zum Kauf angeboten.

18-55-Millimeter

Derzeit hat Canon speziell für die semiprofessionellen Spiegelreflexkameras zwei EF-S-Objektive mit 18 bis 55 Millimetern im Angebot. Angeschraubt an Kameras mit dem APS-C-Sensor erhält der Hobbyfotograf eine kleinbildäquivalente Brennweite von rund 29 bis 88 Millimetern. Beide Objektive haben einen Bildstabilisator mit an Bord, unterscheiden sich aber in der Autofokus-Technologie. So verfügt das EF-S 18-55mm f/3.5-5.6 IS STM über einen besonders schnellen, leisen und präzisen Motor und ist damit besser für das Filmen optimiert. Auch für die EOS M wurde ein Standardzoom entwickelt, der mit der STM-Technologie ausgestattet ist.

24-70-Millimeter

Auch das 24-70-Millimeter kann man als Standardzoom bezeichnen. Hiervon führt Canon zwei Versionen im Sortiment (Stand 06/2014). Abgestimmt sind beide Objektive auf einen KB-Vollformat-Sensor, können aber auch problemlos an einer APS-C-Kamera Verwendung finden. Dabei sollte der Hobbyfotograf beachten, dass sich der Bildwinkel aufgrund des kleineren Sensors leicht verändert und das Objektiv eine kleinbildäquivalente Brennweite von 38 bis 112 Millimeter erreicht. Damit sind immer noch gut Landschafts- und Innenraum-, aber auch Porträtaufnahmen möglich. Die lichtstarke Variante hat eine durchgehende Lichtstärke von F2,8 anzubieten, muss aber ohne optischen Bildstabilisator auskommen. Daher bleibt zu überlegen, ob es sogar besser ist, auf das EF 24-70mm f/4L IS USM zurückzugreifen. Zwar ist dieses nicht ganz so lichtstark, gewinnt aber durch den Image Stabilizer zwei bis drei Zeitstufen hinzu. Außerdem macht es sich beim Videodreh besser, da ein kontinuierlicher Ausgleich stattfindet. Hinzu kommt ein Makro-Modus, der Nahaufnahmen ab 38 Zentimeter ermöglicht.

17-55- und 17-85-Millimeter

Das EF-S 17-55mm f/2.8 IS USM brilliert mit einer durchgehend hohen Lichtstärke von F2,8, während die 18-55-Millimeter-Objektive nur auf eine Offenblende von F3,5-5,6 verweisen können. Etwas mehr Spielraum bietet dem interessierten Freizeit-Fotografen das EF-S 17-85mm f/4-5.6 IS USM, da es auf eine kleinbildäquivalente Brennweite von 136 Millimetern kommt.

Standardzooms sind preiswerter als Festbrennweiten. Sie erlauben dem Fotografen eine gewisse Freiheit und die Wahl zwischen verschiedenen Bildausschnitten ohne seinen Standpunkt zu verändern. Allerdings muss man sich immer bewusst machen, dass die Bildqualität nicht so gut sein kann wie bei Festbrennweiten. Wer beste Qualität sucht, sollte daher sich bei den festen Standard-Objektiven von Canon umsehen.

Autor: Marie M.