Canon Objektive: Für jeden Fotografen-Typ etwas dabei

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Canon benutzt eine logisch aufgebaute Typenbezeichnung. Wissen Sie einmal um die Bedeutung der unterschiedlichen Buchstaben, können Sie sich trotz des großen Sortiments schnell einen guten Überblick verschaffen.

Die Bedeutung von EF, EF-S, EF-M und RF

Canon-Festbrennweite 50mm f/1.2L USM Das RF 50mm f/1.2L USM ist ein extrem lichtstarke Objektiv für Canons spiegelloses Vollformat-System. (Bildquelle: Canon)

Für die Spiegelreflexkameras der EOS-Reihe entwickelte Canon die EF-Objektive. EF steht für Electro-Focus, also einer digitalen Informationsübertragung zwischen Kamera und Objektiv. Sie sind in der Regel für Kameras mit Vollformat ausgelegt, können aber auch an digitale Kameras mit dem APS-C-Sensor montiert werden. Um dem kleineren Sensor gerecht zu werden, wurden Objektive entwickelt, die speziell für das APS-C-Bildformat geeignet sind. Sie tragen das S für Short-Back in ihrem Namen. Damit ist der kürzere Abstand zwischen Sensorebene und der Rücklinse des Objektivs gemeint. Mittlerweile hat Canon auch spiegellose Systemkameras im Angebot, diese nutzen das M-Bajonett (APS-C) und die Vollformat-Modelle das R-Bajonett. Die jeweils passenden Objektive erkennen Sie an der Bezeichnung EF-M und RF.

Canon Extender EF 2x III Canon Extender EF 2x III (Bildquelle: Canon)

Die lichtstärksten Objektive von Canon

Platz Produktname Testberichte.de Note
1 Canon RF 50mm f/1.2L USM Sehr gut(1,0)
2 Canon RF 85mm F1.2L USM Sehr gut(1,1)
3 Canon CN-E85MM L Sehr gut(1,0)

Was bedeuten IS, USM und STM?

Objektive mit dem Zusatz IS im Produktnamen haben einen Bildstabilisator. USM steht für Ultraschallmotor - ein Motor, der Ultraschallschwingungen nutzt, um präzise, nahezu geräuschlos und schnell scharf zu stellen. STM bezeichnet die Steppermotortechnik, die zusammen mit einem Hybridautofokus des Sensors einen kontinuierlichen Autofokus bei Livebild- und Filmaufnahmen ermöglichen soll, so beispielsweise bei der EOS 650D.

Canon MP-E-65mm f/2.8 1-5x Macro Photo Canon MP-E-65mm f/2.8 1-5x Macro Photo

Weitwinkel, Standard und Tele

Unter den EF-Objektiven gibt es eine große Anzahl an verschiedenen Typen: Weitwinkel-, Standard- und Teleojektive sowie zahlreiche Sonderformen tummeln sich im Produktsortiment. Aber auch die Objektive der EF-S-Reihe haben in den letzten Jahren zugelegt. So gibt es feste Brennweiten und viele Standardzooms mit unterschiedlicher Ausstattung und Lichtstärke. Lediglich bei den EOS-M-Objektiven könnte Canon noch nachlegen. Mit dem Mount Adapter aber lassen sich alle EF- und EF-S-Objektive auch an die EOS M anschließen. Da im Produktnamen die Brennweite des Objektivs angegeben ist, fällt es leicht herauszufinden, welche Bereiche das Objektiv abdeckt. Etwa 40 bis 60 Millimeter ist ein Standard-Objektiv, darunter handelt es sich um ein Weitwinkel, darüber um ein Tele.

Es gibt aber auch Sonderformen

Ein extremes Weitwinkel wird gern auch als Fisheye bezeichnet. Wenn kleine Dinge ganz groß abgebildet werden sollen, ist ein Makro-Objektiv der ideale Begleiter. Canon kennzeichnet seine Standard- und Teleobjektive bereits im Namen mit der Produktzusatzbezeichnung "Makro" als derartiges Objektiv. Linsen, die im Produktnamen kein EF am Anfang stehen haben, sondern ein TS sind sogenannte Tilt- und Shift-Objektive. Sie haben eine Dezentrierungs- und Verschwenkungsbewegung, die dem Fotografen bereits vor Ort ermöglicht stürzende Linien zu korrigieren. Der Extender schließlich ist ein Telekonverter, der die effektive Brennweite eines Objektives um das 1,4- bis 2-fache multipliziert.

Autor: Marie M.