Contour Camcorder: Ratgeber Contour Camcorder: Aktuelle Modelle des Actioncam-Herstellers im Vergleich

Contour +2 Contour +2

Mit dem Namen Contour hat sich das Unternehmen aus Utah keinen Gefallen getan. So erinnert der Name an die US-amerikanische Raumsonde, die im Jahr 2002 gestartet wurde, um Kometen zu erforschen. Sie verunglückte kurz nach dem Start im Erdorbit und zerbrach in mehrere Teile. Der unheilvolle Name machte auch dem noch recht jungen Unternehmen alle Ehre. Nachdem dieses 2004 gegründet wurde und sich schnell als Helmkamera-Hersteller einen Namen machen konnte, kam im Sommer 2013 ein unerwartetes Ende. Allerdings fand sich ein Contour-Actioncam-Liebhaber, der investierte und einen Neuanfang wagte.

Actioncam Contour ROAM2

Gemeinsamkeiten der aktuellen ModelleDie turbulenten Entwicklungen werfen einen großen Schatten auf das Unternehmen. So ist momentan nicht sicher, ob sich Contour die einstige Spitzenposition zurück erobern kann. Im Augenblick sind die ROAM2 und die Contour +2 sowie einiges Zubehör wieder erhältlich und neue Produkte sollen noch in diesem Jahr in den Handel kommen. Die röhrenförmigen Kameras lassen sich ideal am Helm befestigen. Aufgrund ihrer geringen Größe und ihres Verwendungszwecks verzichten sie auf einen Monitor. So kommt es, dass sie nur etwa 150 Gramm wiegen und über wenig Knöpfe verfügen. Mit dem Power-On-Record-Schalter löst man die Aufnahme aus. Um den richtigen Bildausschnitt zu erhalten, hilft ein Laser bei der Ausrichtung und die Aufnahmen werden in Full-HD mit 25 oder 30 Bildern in der Sekunde getätigt. Der Bildwinkel des aus sechs Glaselementen bestehenden Objektivs beträgt 170 Grad und ist somit ein Ultraweitwinkel. Zudem kann man die Optik um 270 Grad drehen. Fotos können mit vorbestimmten Intervallen von einer bis 60 Sekunden mit einer Auflösung von fünf Megapixel geschossen werden. Als Speichernmedium können 32 Gigabyte-microSD-Karten eingesetzt werden.

Contour mit Unterwasserschutzgehäuse Contour mit Unterwasserschutzgehäuse

UnterschiedeWährend das ROAM2 bis zu einem Meter wasserdicht ist, benötigt man für die +2 definitiv ein Schutzgehäuse. Mit diesem können beide Kameras bis zu einer Tiefe von 60 Metern Verwendung finden. Die +2 hat mit zwei bis zweieinhalb Stunden eine um etwa eine Stunde kürzere Akkulaufzeit als die ROAM2, dafür kann allerdings die Batterie gewechselt werden. Außerdem verfügt sie über einen GPS-Empfänger, der Geschwindigkeit, Höhe und Standortaufzeichnung vornehmen kann sowie ein integriertes Bluetooth für iOS oder Android. Dazu verfügt die +2 neben dem obligatorischen USB-Anschluss auch über ein Mini-HDMI-Kabel und die Möglichkeit ein externes Mikrofon anzuschließen. Die Kamera mit der höherwertigen Ausstattung ist für rund 300 Euro zu haben, während die ROAM2 für etwa die Hälfte über den Ladentisch geht.

Autor: Marie M.