Camcorder: Punktsieg für Canon und JVC

Die Zeitschrift ''video'' hat sich besonders günstige Camcorder für einen Vergleichstest vorgenommen. Alle Kandidaten speichern ihr Filmmaterial bandlos auf Speicherkarten und/oder Festplatte. Testsieger nach Punkten wurde der Canon FS100 und der JVC GZ-MG330.

Der Camcorder Canon FS100 speichert Videos ausschließlich auf Karte und besitzt einen Eingang für ein externes Mikrofon. Dafür fehlt ihm leider ein Zubehörschuh, in den das Mikrofon eingesteckt werden könnte. Der FS100 war der kleinste und leichteste Camcorder im Test, aber konnte mit seiner Bildqualität überzeugen. Er stellte die Farben etwas kräftig dar, dies geschah aber in einem vertretbaren Maß. Er hatte gelegentlich Probleme mit dem Weißabgleich, die sich jedoch manuell beheben ließen. Die Schärfe gefiel den Testern in jeder Aufnahmesituation. Auch der Klang war ordentlich, nur leichte Zoomgeräusche störten etwas. Der JVC GZ-MG330 macht es seinen Benutzern mit seiner umständlichen Bedienung nicht ganz leicht. Seine Bilder zeigten kräftige Farben. Der Weißabgleich schwächelte ''ab und an'' und bei Innenaufnahmen zeigte sich ein deutliches Bildrauschen. Die Schärfe war jedoch in jeder Situation gut. Den Klang empfanden die Tester als etwas zu kraftlos; Störgeräusche wies er dafür keine auf. Einen ''Kauftipp'' erhielt der Panasonic SDR H-40, der besonders reich ausgestattet ist. Seine Festplatte speichert neun Stunden Film – so viel wie sonst keine im Test. Navigation und Steuerung des H-40 sind besonders komfortabel. Die Schärfe war nicht ganz so gut wie bei den beiden Testsiegern, dafür zeigten die Aufnahmen nicht die störende Kantenaufsteilung. Pluspunkte erhielt der Camcorder für seine kräftige Farbdarstellung in jeder Lichtsituation. Auch der Klang war gut und von keinerlei Störgeräuschen beeinträchtigt.

Autor: Anne K.