Sony Digitalkameras: Kameras ohne Batterien und Akkus

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Sony sorgt sich um den Klimaschutz. Auf der IFA 2008 in Berlin konnten Digitalkameras, Camcorder, Bildbetrachter, aber auch Kopfhörer von Sony eco bewundert werden. Diese verzichten gänzlich auf CO²-schädliche Batterien oder Akkus. Stattdessen setzen sie auf kinetische Energie: Betrieben werden sie, indem der Besitzer bestimmte Bewegungen mit den Geräten ausführt, die dann in Strom umgewandelt werden. So lässt sich der Bildbetrachter im Taschenformat auf dem Boden hin- und herrollen. Die Digitalkamera, die aussieht wie ein einfacher Stab mit zwei Löchern, muss mit den Zeigefingern aufgeladen werden. Der umweltbewusste Fotograf schiebt einfach seine Finger durch die Löcher und macht Kreiselbewegungen. Will er nun fotografieren, muss er die Kamera aufschieben, dann erst zeigt sich das versteckte Objektiv. Die Löcher dienen sodann als Sucher.

Nostalgie im Trend

Die Bedienung der umweltfreundlichen Produkte soll übrigens kinderleicht sein: Im Werbefilm von Sony führen dann auch 5jährige vor, wie sie filmen und ihre Videos im Internet hochladen. Das Design der innovativen Geräte erinnert ebenfalls an Kinderspielzeug und an den Kunststoffhype der 70er Jahre. Jetzt ist der Kunststoff selbstverständlich aus Pflanzenmaterial und obendrein recycelt. Noch ein wenig tiefer in die Retrokiste greift Sony beim Camcorder: Er wird durch eine Kurbel angetrieben und spielt den fertigen Film absichtlich mit einem Ruckeln ab. So sehen die Videos aus wie aus dem Daumenkino.

Autor: Anne K.