Digitalkameras für HD-Videos: Immer hochauflösendere Filme möglich

Olympus SP-820UZ Bridgekamera Mit der Olympus SP-820UZ HD-Videos drehen

Längst gehört die Videofunktion zur Ausstattung einer jeden Digitalkamera dazu. Zunächst wurde in Standard-Definition, häufig mit einer Auflösung von 640 x 480 Bildpunkten bei 25 oder 30 Bildern in der Sekunde gefilmt, später rüsteten die Anbieter ihre Digitalkameras auf HD-Qualität auf. Gute Fotoapparate kennen mittlerweile auch den Full-HD-Modus und ersetzen für den einen oder anderen User den Camcorder.

Standard-Definition (SD)Bei der Standard-Definition ist die Videoauflösung geringer als bei HD. Weit verbreitet war lange Zeit eine Auflösung von 720 x 576 Pixeln. Diese Auflösung wurde häufig mit dem Kürzel 576p oder 576i angegeben. Das „p“ steht für das Vollbildverfahren „progressive scanning“, während das „i“ das Halbbilderverfahren „interlacing scanning“ symbolisiert. In diesem werden Halbbilder ineinander verschoben, sozusagen im Zeilensprungverfahren ausgegeben. Auch die Auflösung 640 x 480 Bildpunkte, kurz 480i/ 480p, bei 25 oder 30 Bildern in der Sekunde war lange Zeit üblich und wird auch heute noch von einigen Cams in Smartphones ausgegeben.

EX-N10: Kompaktkamera mit HD-Qualität Aucgh die kompakte Casio EX-N10 dreht Filme in HD

High-Definition (HD)Von einer High-Definition spricht man bei einer Auflösung von mindestens 720 x 1080, kurz 720i/720p. Schließlich ist die Bezeichnung „HD“ ein Sammelbegriff für eine höhere vertikale, horizontale oder temporäre Auflösung gegenüber dem Standard-Definition und sollte nicht mit dem Bildformat 16:9 verwechselt werden. HD-Qualität wird mit 25, 30, 50 oder sogar 60 Bildern in der Sekunde aufgezeichnet. Je höher die Bilderanzahl ist, umso flüssiger läuft das Video.

EOS-1D_C EOS 1D C: Videos in 4K-Qualität

Full-HD und 4K

Viele Fotoapparate filmen allerdings mittlerweile in Full-HD, das heißt mit einer Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln. Die Bilder werden als Vollbilder wiedergegeben. Der komplette Bildinhalt wird demnach zeitgleich in einem angezeigt (1080p). Die Aufzeichnungsqualität der legendären 5D Mark III von Canon ist viel gelobt und wird mitunter sogar in professionellen Studio-Sets genutzt.

In der letzten Zeit hält auch die 4K-Auflösung, die etwa viermal so viele Bildpunkte darstellt wie Full-HD, in immer mehr Kameras Einzug. War sie bis vor kurzem nur absoluten Spitzengeräten wie der EOS-1D C von Canon vorbehalten, so können mittlerweile auch Consumer-Kameras wie die Panasonic Lumix G70 ultra hoch auflösende Videos aufnehmen.

Autor: Marie M.