Spiegelreflex- & Systemkameras: Einsteiger-, Semiprofi- und Profisegment

EOS_M EOS M - eine Kamera mit Sonderstellung

Die EOS-Reihe von Canon ist - bis auf eine Ausnahme - eine Familie von Spiegelreflexkameras und passenden Wechselobjektiven mit einer langen Tradition. 1987 kam die analoge EOS 650 auf den Markt und begründete die Produkt-Serie. 2000 folgte dann mit der EOS D30 die erste digitale Spiegelreflexkamera. Canon kennzeichnete von da an alle digitalen Modelle mit einem D im Produktnamen. Während 2010 die Herstellung analoger Produkte eingestellt wurde, kam mit der Canon EOS M 2012 ein neuer Kameratyp auf den Markt.

EOS M

Die EOS M (Ratgeber Canon Systemkameras-Sortiment im Aufbau) wird einem aktuellen Trend gerecht. Sie ist ein Kameratyp ohne Spiegel,  aber mit der Möglichkeit verschiedene Objektive zu nutzen. Die Bauweise einer spiegellose Systemkamera hat den Vorteil, dass Body und Objektiv bedeutend kleiner und leichter als bei den DSLRs der EOS-Reihe sind. Durch die Nutzung eines Adapters kann man aber auch alle bisher produzierten Objektive nutzen. Wie die Kameras aus dem DSLR-Einsteigerbereich besitzt sie einen Sensor mit einem APS-C-Format. Einen optischen Sucher gibt es allerdings nicht, hier muss man sich ganz auf den Live-View-Modus verlassen.

EOS 1100D EOS 1100D

DSLR-Einsteiger-Modelle Die unterschiedlichen EOS-Modelle sind alle mit einer Zahl gekennzeichnet, die ein-, zwei-, drei- oder vierstellig ist und die Auskunft über die technischen Merkmale der Kamera gibt. Ambitionierte Hoobyfotografen, die den Einstieg in die Spiegelreflexfotografie wagen wollen, werden bei den drei- und vierstelligen Produktkennzeichnungen wie EOS 650D oder 1100D fündig. Ein günstiges Kit ist mittlerweile schon unter 400 EUR zu haben. Der kleine APS-C-Sensor bietet eine Auflösung von 12 Megapixeln. Mit der EOS 650D aber hat man bereits eine Auflösung von 18 Megapixeln zur Verfügung.

EOS-6D EOS 6D

Semiprofessionelle EOS

Will man mehr erreichen lockt der zweistellige Bereich aktuell mit der EOS 60D und EOS 70D. Während erstere mit 18 Megapixeln ins Feld geht, wartet zweitere bereits mit 20,2 Megapixeln auf und bietet dank WLAN verschiedene Möglichkeiten der Übertragung, Sicherung und des Teilens von Bildern im Social Media Bereich. Sieben Bilder pro Sekunde können in Reihenaufnahme geschossen werden. Videos können bei Kameras in Full-HD aufnehmen. Die 60D ist für 700 EUR ohne Objektiv zu bekommen. Für die 70D muss man aktuell 1.100 EUR rechnen. Eine echte Überraschung bietet die EOS 6D, die bereits mit einem Vollformat-Sensor mit einer Auflösung von 20,2 Megapixeln daher kommt. Auch hier sind WLAN und Geotagging möglich. Gegen 1.600 EUR kann man für das Spitzenmodell der Mittelklasse hinlegen.

EOS-1D_C EOS 1D C

EOS-Modelle für BerufsfotografenMit der EOS 5D Mark II revolutionierte Canon den Markt, da diese Kamera nicht nur professionelle Bilder schoss, sondern auch professionelle Videos drehen konnte. Full-HD-Videos sind auch mit der neueren EOS 5D Mark III bei schlechten Lichtverhältnissen kein Problem. Die Empfindlichkeit liegt bei 25.600 und ist auf 102.400 erweiterbar. Der Vollformat-Sensor hat eine Auflösung von 22 Megapixeln, einen HDR-Modus und einen 3,2 Zoll großen LCD. Während die EOS-1D X durch Schnelligkeit und Bildqualität punktet, hebt sich die EOS-1D C durch Multimedia-Funktionen hervor. Derweil man für etwa 1.500 EUR immer noch die Mark II erwerben kann, ist die Mark III für 2.850 EUR erhältlich. Die 1D X ist um die 7.000 EUR wert.

 

 

Autor: Marie M.