Kredit: Studiengebühren finanzieren mit dem Niedersächsischem Studienbeitragsdarlehen

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Studierende in Niedersachsen können Gebühren für ihr Hochschulstudium mit staatlichen Krediten finanzieren. Das niedersächsische Studienbeitragsdarlehen sieht Finanzierungen von 100 Prozent der anfallenden Gebühren bis zu maximal 500 Euro je Semester vor. Der Kredit für die Regelzeit des Erststudiums plus maximal vier weitere Semester ausbezahlt.

Das Einkommen des Kreditnehmers spielt für den Anspruch auf den Kredit ebenso wenig eine Rolle wie das Einkommen oder Vermögen der Eltern und ein etwaiger BAföG-Anspruch. Der Zinssatz leitet sich aus dem Geldmarktsatz Euribor ab und wird zu Beginn eines jeden Semesters neu festgelegt. Studierende können dann auch entscheiden, ob sie den Kredit für ein weiteres Semester in Anspruch nehmen wollen oder nicht.

Nach dem Ende des Studiums steht eine 24monatige tilgungsfreie Karenzphase zur Verfügung. An diese schließt sich die Tilgungsphase an, die über bis zu 20 Jahre gestreckt werden kann. Die monatliche Mindestrate beträgt 20 Euro. Sonderzahlungen sind jederzeit kostenfrei möglich. Der Antrag auf das Darlehen wird bei der bundeseigenen Kreditanstalt für Wiederaufbau gestellt.

Autor: JL