Baufinanzierung: Wer bekommt die Wohnungsbauprämie?

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Die Regelungen zur Genehmigung der Wohnungsbauprämie wurden vom Gesetzgeber verschärft. Dennoch können immer noch Millionen Haushalte in den Genuss der Subvention kommen und damit ihre Kapitalbasis stärken. Der Aufwand, um die Prämie in vollem Umfang zu erhalten, ist dabei relativ gering.
Konrad Adenauer, der erste Kanzler der Bundesrepublik, war fest davon überzeugt, dass Hausbesitzer keine Revolutionen anzetteln. Doch nicht nur deshalb fördert der Staat bis heute den Erwerb von Wohneigentum und begünstigt zum Beispiel mit der Wohnungsbauprämie vor allem Haushalte mit einem geringen bis mittleren Einkommen.

Die Prämie beläuft sich auf 8,8 Prozent der Einzahlungen in einen Bausparvertrag sowie auf Sparmaßnahmen, die dem Bau oder Erwerb einer Immobilie dienen. Der Verwendungszeck ist seit dem Jahr 2009 strikt vorgeschrieben. Wer die Mittel seines Bausparvertrages zu anderen Zwecken verwendet, muss die Prämie zurückzahlen.

Anrecht auf die Wohnungsbauprämie haben alle, die in einen förderfähigen Vertrag einzahlen und deren Einkommen nicht höher als 25.600 Euro im Jahr (Ledige) beziehungsweise 51.200 Euro (gemeinsam veranlagte Ehegatten) beträgt. Pro Kalenderjahr werden förderfähige Maßnahmen im Umfang von maximal 512 Euro (bei Ehegatten mit gemeinsamer Veranlagung 1024 Euro) bezuschusst. Die maximale Prämie ist somit auf 45 beziehungsweise 90 Euro begrenzt.

Autor: JL