Schalthebel

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Ratgeber zu Fahrradschalthebel

Technik und Typen

Shimano Ultegra ST-6700Mit dem Schalthebel legt man die Fahrradkette auf das gewünschte Ritzel bzw. auf den gewünschten Gang. Grundsätzlich unterscheidet man zwei Systeme: Klassische Trigger und Drehgriffe. Beide Techniken haben dabei Vor- und Nachteile, zudem gibt es preisliche Unterschiede. Ein Überblick.

Trigger

Am gängigsten sind die sogenannten Trigger. Dabei handelt es sich um Schalthebel, die – bedient per Daumen und Zeigefinger – den Bowdenzug spannen / lockern und so den Gangwechsel auslösen. Montiert werden die Hebel heutzutage fast immer in unmittelbarer Nähe der Griffe. Einen Sonderweg gehen Rennräder. Hier werden die Schalt- meist mit den Bremshebeln kombiniert. Heißt: Zum Bremsen muss man die Hebel ziehen und zum Schalten zur Seite drücken. Positiv an Schalthebeln ist die Präzision, zudem kann man - zumindest bei klassischen Griffhebeln - gleichzeitig schalten und bremsen. Darüber hinaus funktioniert das Ganze auch bei Nässe reibungslos. Auf der anderen Seite stehen das oft stattliche Gewicht, der hohe Preis sowie die Tatsache, dass große Gangwechsel auf einem Ritzel kaum möglich sind.

Drehgriffe

Drehgriffe unterscheiden sich äußerlich fundamental von Schaltheben. Vorteilhaft an der Systematik sind mehrere Details. Zum Beispiel ist die Konstruktion meist einfach und der Preis entsprechend günstig, zudem nutzt sich das Ganze weniger schnell ab. Hinzu kommen das geringere Gewicht sowie die Option, beim Schalten mehrere Gänge zu überspringen. Im Gegenzug mangelt es dem Schaltprozess häufig ein wenig an Präzision, vor allem bei längerer Nutzung. Zudem besteht immer die Gefahr, bei Nässe nicht genug Grip zu haben und abzurutschen. Weiterhin wichtig: Simultanes Schalten und Bremsen ist kaum möglich. Wer im Straßenverkehr Wert auf Sicherheit legt, sollte diesen Aspekt nicht außer Acht lassen.

Autor: Stefan

Produktwissen und weitere Tests zu Fahrrad-Schalthebel

Formel schnell TOUR 9/2009 - Clou der neuen Carbon-TT-Shifter ist, dass die Hebel nach dem Schaltschritt immer wieder in die ursprüngliche Position zurückspringen, wie man es von sogenannten Schaltwippen am Lenkrad von Sportwagen kennt. Die Ausgangsposition der zusammen 175 Gramm schweren Hebel lässt sich zudem mittels Innensechskant in einem Schwenkbereich von 40 Grad individuell einstellen. Der linke Hebel, mit dem der vordere Umwerfer bedient wird, bietet zwei Trimmpositionen. Preis: 349 Euro.

Detailarbeit TOUR 2/2008 - 13-mm-Maulschlüssel aus, feinjustieren Sie die Bremse über die 3-mm-Innensechskantschraube oben. Die Federvorspannung lässt sich seitlich über die 2-mm-Innensechskantschraube erhöhen. SRAM Red Doubletap Der Bremszug kann bei den Sram-Red-Hebeln innen und außen am Lenker entlanggeführt werden. Wie bei Campagnolo erweitert dies die Auswahl passender Lenker. Die Griffweite von Schalt- und Bremshebeln kann justiert werden.

Einer für alles aktiv Radfahren 9-10/2008 - Grund ist das spezielle Übersetzungsverhältnis der Zuganlenkung. Somit ist man auf eine eher sportlich lange Übersetzung festgelegt. Allerdings sollen künftig für Srams Mountainbikeund Trekkingradschaltwerke ebenfalls „DoubleTap“-Hebel erhältlich sein. Diese werden für 9-fach-Kassetten sowie Kurbeln mit drei Kettenblättern zugeschnitten sein, und so – im nächsten Schritt – die Vorzüge der neuen Schalttechnik auch an Trekkingrädern ermöglichen.

„Spitzengruppe“ - Campagnolo Record RoadBIKE 4/2007 - Testumfeld: Im Test waren ein Schaltwerk, ein Umwerfer, ein Brems-Schalthebel, eine Kurbel + Innenlager, eine Kassette und eine Bremse von Campagnolo. Es wurden keine Endnoten vergeben.

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