Ritzelpakete

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Produktwissen und weitere Tests zu Ritzelpakete

Vier Range Extender World of MTB 11/2014 - Trickstuff kennt man als Hersteller von formschönen Bremsen und allerlei findigen Zubehör, welches das Bikerleben einfacher macht. Neben dem auf der Eurobike vorgestellten Range Extender "Versägeblatt" hat Trickstuff mit der 4111 Kassette eine kompromisslose Alternative im Portfolio, die bei einer homogenen Gangabstufung die größte Bandbreite im Test bietet.

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Ritzelpakete

Ritzelpakete gibt es in zwei Varianten. Schraubkassetten werden auf die Nabe geschraubt, wobei die Demontage ziemlich kompliziert sein kann. Wesentlich einfacher zu entfernen sind sogenannte Stecksysteme. Sie lassen sich bequem auf die Nabe setzen und per Verschlussring fixieren, zudem können auch einzelne Zahnkränze ausgetauscht werden. Das Ritzelpaket – im Fachjargon auch Zahnkranzpaket oder Kassette genannt – besteht aus mehreren Zahnkränzen und ist ein wichtiger Bestandteile der Fahrradgangschaltung. Grundsätzlich wird ein Ritzelpaket an der Nabe des Hinterrads befestigt, wobei zwei verschiedene Systeme am Markt existieren. Früher gab es lediglich die sogenannten Schraubkassetten, die sich über ein spezielles Gewinde auf der Hinterradnabe per Hand „eindrehen“ lassen. Sonstiges Werkzeug ist für die Befestigung nicht nötig, denn die Kränze werden in erster Linie über die beim Treten freigesetzten Kräfte festgezogen. Sind die Ritzel nach einer gewissen Zeit abgenutzt, wird es allerdings kompliziert, denn die Demontage solcher Kassetten ist nicht nur zeitintensiv, sondern auch äußerst kraftaufwendig. Bei älteren Modellen benötigt man dafür einen speziellen Abzieher, der wiederum je nach Hersteller des Ritzelpakets unterschiedlich aufgebaut ist. Das bedeutet im Klartext: Wer permanent die Marke der Kassette wechselt, muss sich unter Umständen immer wieder neues Werkzeug besorgen. Neuere Varianten können dagegen auch mit zwei Kettenpeitschen entfernt werden, wobei eine davon den Freilauf fixiert, während man mit der anderen das Ritzel entfernt. Seit Mitte der 1990er Jahre gibt es schließlich als sinnvolle Alternative die sogenannten Stecksysteme. Sie werden nicht über ein Gewinde festgeschraubt, sondern lediglich auf die Hinterradnabe geschoben und anschließend über einen Verschluss- beziehungsweise Distanzring fixiert. Zur Demontage braucht man lediglich eine Kettenpeitsche, außerdem ist der Kraftaufwand weitaus geringer. Als praktisch erweist sich zudem die Möglichkeit, einzelne Zahnkränze wechseln zu können, denn gerade Freizeit-Biker in der Großstadt nutzen von einem kompletten Zahnkranzpaket häufig lediglich drei oder vier Ritzel.