B + M Busch & Müller Lumotec IQ2 Luxos U Busch & Müller hat sich seit seiner Gründung im Jahr 1925 kontinuierlich entwickelt und ist auf dem Markt für Fahrradlampen mittlerweile eine große Nummer. Das Sortiment ist entsprechend vielfältig – und enthält letztlich alles, um ein Fahrrad gesetzeskonform zu machen. Ein Überblick.

Dynamo oder Akku?

Busch & Müller bietet Frontscheinwerfer und Rücklichter an, verfügbar sind dabei jeweils Dynamo- und Akkuexemplare. Dynamolampen haben dabei grundsätzlich den Vorteil, dass sie bei Fahrt zuverlässig Licht liefern, im Gegenzug stören sich viele Biker jedoch häufig an dem flackernden Lichtkegel, der lästigen Verdrahtung oder dem oft recht stattlichen Gewicht. Hinzu kommt: Bei einem Defekt ist der Gang in eine Werkstatt für Freizeitradler unvermeidlich. Bei Akkulampen gibt es diese Nachteile nicht. Sie lassen sich für gewöhnlich einfach anstecken oder festschrauben, sind ziemlich leicht und liefern selbst dann Licht, wenn man etwa einen Handy-Stopp einlegt oder an einer Ampel wartet. Im Gegenzug besteht hier natürlich die Gefahr, dass dem Akku während der Fahrt der Saft ausgeht. Preislich wiederum gibt es Dynamo- und Akkulampen in allen Kategorien – und auch bei Busch & Müller ist das nicht anders.

Frontscheinwerfer

Das Angebot an Frontscheinwerfern reicht von simplen Modellen für Freizeitradler über Mittelklasselampen bis hin zu erstklassigen Topexemplaren, für die man zum Teil wesentlich mehr als 100 EUR auf die Theke legen muss. Generell gilt dabei wie immer: Höherer Preis gleich bessere Ausstattung. Beispielsweise haben gute Modelle – gemessen in Lux oder Lumen – mehr Power, zudem bekommt man für gewöhnlich einen breiteren und vor allem gleichmäßiger ausgeleuchteten Lichtkegel. Weiterhin stattet Busch & Müller seine Spitzen-Scheinwerfer mit nützlichen Zusatzfeatures aus, darunter Tasten für Normal-, Flut- sowie Standlicht, eine Lichthupe, eine Funktions-Kontroll-LED fürs Rücklicht, einen Pufferaku samt USB-Ausgang zum Aufladen eines Smartphones oder eines Navis und – falls eine Akkulampe vorliegt – verschiedene Leuchtstärken (High-Power und Stromsparmodus) sowie eine Anzeige zum Checken des Ladezustands.

Rücklichter

Auch das Rücklicht-Angebot enthält Exemplare aller Qualitätsklassen, wobei hier die Preisunterschiede nicht ganz so groß sind wie bei den Frontscheinwerfern. Konkret reichen die Konditionen von fünf bis 30 EUR – selbst für kleine Budgets ist das zu stemmen. Ansonsten bieten die teuren Exemplare auch hier einige vorteilhafte Extras. Dazu zählen etwa ein gleichermaßen einfaches wie stabiles Montageset, eine besonders breite Reflexionsfläche sowie eine Technologie namens LineTec. Letztere fächert das Licht der LEDs räumlich auf und vergrößert dadurch aus Sicht des Autofahrers den Leuchtstreifen umso mehr, je stärker er sich dem Fahrrad nähert. Hinzu kommt in Einzelfällen ein sogenanntes Bremslicht, wie man es aus dem Autobereich kennt. Dabei analysiert ein Prozessor die Signale des Dynamos – und sobald der Speed signifikant abnimmt (Bremsen), leuchtet das Licht deutlich heller. Letztlich muss wie immer jeder selbst entscheiden, wie wichtig einem solche Features sind. Das Verhältnis zwischen Kostenzuwachs (niedrig) und Nutzengewinn (hoch) spricht allerdings durchaus dafür, hier einige EUR mehr zu investieren.