Das Wichtigste auf einen Blick

  • Qualitätskriterien: hohe Lichtstärke, gleichmäßige Ausleuchtung und einfache Montage
  • beste Test-Durchschnittsnote im Low-price-Segment u. a. für Topeak
  • Busch & Müller schneidet im mittleren Preissegment am besten ab
  • auch Discounter-Fahrradbeleuchtung mit guten Sternewertungen


Fahrradbeleuchtung im Check: Was zeichnet die Testsieger aus?

Bestnoten werden in allen Preislagen vergeben. Die Regel „je teuer umso besser“ hat also in der Kategorie der Fahrradlichter keinen Bestand. Und ob dynamo- oder batteriebetrieben, beide trumpfen mit hohen Helligkeitswerten. Übrigens: Vorgeschrieben ist der Dynamo im Straßenverkehr heute nicht mehr.

Die Besten erzeugen im Nah- wie Fernbereich ein gleichmäßiges Lichtbild. Gleichzeitig kommt es auf eine gute seitliche Ausleuchtung an. (Bildquelle: bumm.de)

Unter den Batterie-/Akku-Frontlichtern bringen es Testsieger schon mal auf eine Betriebsdauer um die 35 Stunden im Nonstop-Modus. Einen hohen Bestenlisten-Rang erzielen aber nur Exemplare, die auch Strecken fernab der beleuchteten Straßen kräftig ausleuchten können. Eine hohe Lichtstärke allein – und die Spitze liegt derzeit bei 150 Lux – reicht da nicht. Die Lichtausbeute entscheidet über das finale Urteil: Zum einen kommt es auf eine möglichst breite, zum anderen auf eine gleichmäßige Ausleuchtung sowohl im Nah- als auch Fernbereich an.

Die Testsieger-Rückleuchte "ixxi" von Busch & Müller ist fast rundum sichtbar. (Bildquelle: bumm.de)

Die besten Rückleuchten erzielen einen Ausdauer-Spitzenwert von 60 Stunden. Kleine Sets für den Helm halten sogar bis zu 100 Stunden durch. Hier ist in erster Linie ein hoher Ausleuchtungswinkel gefragt, um auch die seitliche Sichtbarkeit sicherzustellen. Bei der Ixxi von Busch & Müller beläuft sich dieser Winkel auf großzügige 320 Grad.

Unverzichtbar: Anzeige des Akku-Stands. (Bildquelle: bumm.de)

Doch auch für die besten Fahrradlichter gibt es von den Testern schon mal einen Rüffel, etwa für eine schlecht erkennbare Akku-Anzeige. Strenger wird der Ton, wenn der Wasserschutz fehlt. Ein gutes Beleuchtungsset sollte mindestens Schutz vor Spritzwasser mitbringen. Günstigere sparen hier. Testsieger erzielen aber auch in der Handhabungsdisziplin hervorragende Werte und sind im Praxistest schnell am Rad montiert. Pluspunkte gibt es, wenn sich die Halterung ohne Werkzeug montieren lässt.


Tipp: Ausdauer bei batteriebetriebener Beleuchtung im Stadtverkehr zweitrangig

Keine Frage, Batterie- bzw. Akku-Sets sind flexibler als Dynamoleuchten und bei Sporträdern sowieso erste Wahl. Trotz stromsparender LEDs geht eine hohe Leuchtkraft aber oft mit einer schwachen Ausdauer einher. Vor allem die Stiftung Warentest wertet in diesem Prüfpunkt rege ab. Und umgekehrt: Hohe Laufzeiten bringen nichts, wenn die Lichtstärke zu gering ist. Wir denken: Laufzeiten sind im Stadtverkehr zweitrangig; lieber auf eine hohe Leuchtkraft achten. Für besonders empfehlenswert halten wir Modelle, die eine batterieschonende Eco-Stufe vorsehen.




Von Axa bis Knog: Welche Hersteller streichen die besten Testnoten ein?



Klarer Preis-Leistungs-Sieger ist Topeak. Dort ist schon für ganz schmales Geld viel geboten, wenn es einfach nur darum geht, im Straßenverkehr gesehen zu werden und die StVZO zu erfüllen. Radfahrer, die darauf Wert legen, nicht nur gesehen zu werden, sondern auch selbst den Überblick zu behalten, werden bei Busch & Müller fündig – einer der meistgetesteten Hersteller. In der Dynamo-Kategorie liefert Axa gute und günstige Ware. Auch Discounter wie Lidl vertreiben Sets mit gutem Sternekonto. Kosten: zum Teil nicht einmal 10 Euro für ein Lampenset mit USB-Ladeanschluss.