Kaufberatung Herren-Radsporthosen
Einfach nur Hose, das ist den radelnden Herren nicht mehr genug. Wer mit dem Trend gehen will, findet bei etlichen Anbietern eine Vielzahl von neuen und originellen Designs, die übrigens nur auf den ersten Blick sinnfrei erscheinen. Auf den zweiten entpuppen sie sich als durchaus praktisch.

Radgeber Herren-Fahrradhosen Shorts-Tights-Kombination

Fahrradkuriere haben sie schon längst für sich entdeckt, die Shorts-Tight-Kombi, also eine eng anliegende lange Hose mit übergezogenen weiten Shorts. Hersteller wie Gonso bieten sie sogar im 3-in-1-Stil mit vielfältiger Funktionalität an, zum Beispiel in Thermoausführung oder mit wasserabweisendem Exterieur oder in Zip-in-Manier. Der Zweck scheint einleuchtend: oben Wetterschutz, unten Beinfreiheit. Ansonsten präsentieren sich die Kollektionen der großen Anbieter nahezu durchweg in Schwarz, bisweilen aber auch mit Colourblocking-Anleihen und in lebendigeren Farben wie Rot, Grün oder Blau. Allerdings gilt: Dunkle Farbtöne kaschieren Schlammspritzer und Transpiration besser.

Kauftipps Beinlinge RadsportBeinlinge bilden an kühlen Tagen die ideale Ergänzung zur Radlerhose. Sie lassen sich platzsparend verstauen und sind bei Bedarf schnell über die Waden gezogen. Beim Kauf ist darauf zu achten, dass die Beinlinge auch mit einer Antirutsch-Gummierung an den Abschlüssen versehen sind. Tipp: Eine große Auswahl an entsprechenden Produkten ist bei Vaude und Gonso zu finden, doch auch andere Hersteller haben diesen Trend natürlich erkannt und rüsten auf.
Sportlich ambitionierte Radler kennen das typische Taubheitsgefühl im Genitalbereich nach längeren Touren, die Fachpresse beruft sich sogar auf Studien, die ernsthafte Beeinträchtigungen der entsprechenden Organfunktionen bis hin zur Impotenz belegen sollen. Gerade bei allzu weit nach vorne geneigter Körperhaltung kann langes Sitzen auf dem Sattel die Blutzufuhr mindern, Folgen wie Potenzstörungen sind – gerade im Profi-Bereich – keine Seltenheit. Allein durch die Wahl des richtigen Sattelpolsters lässt sich das Problem allerdings kaum in den Griff bekommen. Auch wenn Hersteller mit speziellen Antischock-Schaumpolstern werben, die Lösung ist vielmehr in der Wahl des richtigen Sattels zu suchen. Nahezu alle großen Radsport-Hersteller bieten verschiedene ergonomische Sättel mit Aussparungen in der Mitte (zur „Bestenliste“). Das effektivste Mittel gegen entsprechende Beschwerden lautet aber immer noch: regelmäßig absteigen und Pause machen.