KonserveZugegeben: Als echtes Luxusmahl gelten Fischkonserven nicht gerade, doch so mancher schätzt die fertig zubereiteten Fische als sinnvolle Ergänzung zum Speiseplan. Denn frischer Fisch ist im Binnenland gar nicht so leicht zu bekommen, und so mancher traut den Frischetheken der Supermärkte nicht so recht über den Weg. Und ehe überhaupt kein Fisch den Weg auf den Teller findet, greift man lieber zur bequemen Konserve. Damit ist man zumindest aus gesundheitlicher Sicht auf der sicheren Seite.

Bundesinstitut für Risikobewertung gibt sich entspannt

Denn sowohl in Tests durch Verbraucherschützer als auch in Stellungnahmen seitens offizieller Behörden schneiden Fischkonserven überraschend gut ab. In einer gern zitierten Stellungnahme des Bundesinstitutes für Risikobewertung (BfR) heißt es, dass der Inhalt von Lebensmittelkonserven kaum durch Keime belastet sei und sich mehrere Jahre ungekühlt halte. „Ihr Inhalt wurde lange und unter Druck auf mehr als 100 Grad erhitzt, so dass Mikroorganismen abgetötet worden sind“, stellt zum Beispiel Petra Hiller von der Abteilung Biologische Sicherheit fest.

Dies gilt aber nur für echte Konserven, nicht für Präserven

Dabei sollte aber ein wichtiger Aspekt beachtet werden: Diese Aussage bezieht sich nur auf echte, durch Sterilisation haltbar gemachte Konserven. Dabei ist es grundsätzlich egal, ob es sich um die klassischen Fischkonserven in Blech handelt oder um Gläser mit Rollmöpsen oder Muscheln. Man sollte diese aber nicht mit den kleinen Blechbüsen verwechseln, die man im Kühlbereich findet – und das aus gutem Grund. Sie sind nicht so hoch erhitzt und daher nur wenige Wochen oder Monate haltbar. Sie gelten daher als Halbkonserven oder „Präserven“. Dies betrifft häufig zum Beispiel kleine Heringsröllchen.

Räucherfisch gilt dagegen häufig als bedenklich

Generell gewarnt wird häufig vor Räucherfisch. Denn dieser wird nicht ultrahocherhitzt und kann somit Listerien enthalten, die sich auch bei Kühlschranktemperatur vermehren. Daher sollte Räucherfisch zumindest von älteren, geschwächten Menschen und von Schwangeren gemieden werden. Bei Letzteren können die Erreger nämlich die Entwicklung des ungeborenen Kindes stören oder gar zu Fehlgeburten führen. Und auch wer kerngesund ist, sollte Räucherfisch niemals verzehren, wenn das auf der Packung angegebene Verbrauchsdatum überschritten wurde.

von Janko Weßlowsky

Alle Preise verstehen sich inkl. gesetzlicher MwSt. Die Versandkosten hängen von der gewählten Versandart ab, es handelt sich um Mindestkosten. Die Angebotsinformationen basieren auf den Angaben des jeweiligen Händlers und werden über automatisierte Prozesse aktualisiert. Eine Aktualisierung in Echtzeit findet nicht statt, so dass der Preis seit der letzten Aktualisierung gestiegen sein kann. Maßgeblich ist der tatsächliche Preis, den der Händler zum Zeitpunkt des Kaufs auf seiner Webseite anbietet.

Newsletter

  • Neutrale Ratgeber – hilfreich für Ihre Produktwahl
  • Gut getestete Produkte – passend zur Jahreszeit
  • Tipps & Tricks
Datenschutz und Widerruf