Alnatura

Foto: Alnatura

Ein Marmeladenbrot kann einem schon den Morgen versüßen. Aber es sollte der richtige Aufstrich sein: Nicht zu süß, schön aromatisch, mit viel Frucht und wenig Zucker. Am besten ist natürlich, man kocht seine Marmelade selbst. Wer dazu keine Zeit hat, greift zu den kleinen Gläschen aus dem Supermarkt. Auch die haben neuerdings einen höheren Fruchtanteil, was die Zeitschrift ''Fit For Fun'' zum Anlass nahm, 10 von ihnen zu testen. Mit dem Ergebnis, dass nicht immer Genuss drinsteckt, wo Genuss draufsteht.

Der Fruchtanteil lag bei allen Produkten zwischen 60 und 75 Prozent. Bewertet wurden Geschmack und Konsistenz. Dabei flossen Aroma, Süße, Streichfähigkeit, Festigkeit und auch das Aussehen in die Bewertung ein.

Neun von Zehn Marmeladen fanden bei den Testern Anklang. Einzig die ''Fruchtgenuss'' von Edeka ließ die Tester die Nase rümpfen: Zu wenig Frucht, zu viel Gellee und im Gegensatz zu den Konkurrenzprodukten zu viele Kalorien ließen die Fruchtgenuss auf dem letzten Platz landen. Testsieger wurde die Staud's Gartenerdbeere, die noch besser als die Bioprodukte abschnitt. Die Erdbeerstückchen hatten die optimale Größe, der Geschmack war typisch erdbeerig. So viel Geschmack hat aber auch seinen Preis: 1,40 Euro muss man für 100 Gramm berappen. Wer es süßer mag, kann zur preiswerten Marlene-Wellness von Lidl greifen: Sie bietet einen 70-prozentigen Fruchtanteil und ein gutes Erdbeeraroma für gerade mal 0,43 Euro pro 100 Gramm.

Die Konsistenz der Marmeladen ist sehr unterschiedlich. Ob man zu einem Produkt mit größeren, kleineren oder pürierten Fruchtstücken greift, kommt natürlich auf die jeweilige Vorliebe an.
Über die Testergebnisse der Produkte können Sie sich hier informieren.

Autor: Judith-H.