Können Mauernutfräsen in Tests überzeugen?

Die besten Fräsgeräte von Kabelschlitzen zeichnen sich durch eine gute Handhabung und einen ruhigen Lauf aus. Beides gewährleistet eine sichere Führung und exakt ausgefräste Nuten. Die Motorleistung sollte mindestens 1.500 Watt betragen, um den Kraftaufwand bei der Arbeit in Grenzen zu halten. Prüfer honorieren diese Eigenschaften ebenso wie eine Ausstattung mit verschiedenen Trennscheiben für unterschiedliche Materialien (Ziegelmauerwerk, Kalksandstein, Gips oder Beton). Das erhöht die Bedienfreundlichkeit und reduziert den Verschleiß der Diamanttrennscheiben. Schnittungenauigkeiten haben eine Abwertung der Maschinen zur Folge. Mauernutfräsen erhalten im Test zumeist die Noten „Gut“ bis „Sehr gut“.

Was beeinflusst die Wahl von Schlitzbreite und Schlitztiefe?

Der Abstand zwischen den beiden Trennscheiben definiert die Nutbreite und orientiert sich am jeweiligen Anwendungsfall. Die Nuttiefe hängt von der Konstruktion eines Geräts ab und variiert von Hersteller zu Hersteller stark. Dabei gilt: Eine große Trennscheibe schlitzt nicht automatisch tiefer als eine kleine. Namhafte Firmen wie Bosch oder Hilti versorgen zumeist das Profisegment und erreichen Werte zwischen 30 und 40 Millimeter Tiefe – ein guter Richtwert. Hersteller von Fräsen für den Heimwerkerbereich wie Güde oder Einhell geben für ihre Geräte oft Werte in diesem Bereich an, erreichen sie aber nicht. Anwender berichten, dass die Sägeblätter vorher verkanten und zum Stehen kommen.

Wo liegen die Qualitäts- und Preisunterschiede?

Mauernutfräsen produzieren sehr viel ausgefrästes Material. Maschinen mit größeren Fräsplatten können dieses besser zum integrierten Absaugstutzen leiten als Geräte mit kleinformatigen Fräsplatten – zumeist preiswertere und leichtere Modelle. Das größere Format bietet auch Schutz vor umherfliegenden Mauerteilen. Es erfasst bei der Absaugung deutlich mehr Material, was einer ungehinderten Ausbreitung des Staubs im Raum entgegenwirkt und den Reinigungsaufwand im Anschluss deutlich reduziert. Das zeigt, dass leichtere Geräte nicht immer von Vorteil sind, auch wenn Fachleute ein geringes Gewicht häufig mit einem positiven Urteil belohnen. Da die verwendeten Diamanttrennscheiben teuer sind, kann eine in der Anschaffung kostspielige Maschine auf lange Sicht günstiger sein als eine preiswerte. Hochwertigere – leider aber auch schwerere – Modelle haben zudem den Vorteil, dass sie in der Regel robuster sind, sehr zuverlässig arbeiten und eine hohe Lebensdauer haben.

von Katrin Werner

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