Benzin-Hochentaster von Einhell

Hochentaster sind kleine Motorsägen, die mit einem meist teleskopierbaren Stiel ausgestattet sind, um Höhen von bis zu fünf Metern bequem vom Boden aus zu erreichen. Damit liegt ihr Vorteil klar auf der Hand. Vor allem der Hobby-Gärtner profitiert von dem System, da er sich eben nicht in schwindelerregende Höhen begeben muss.

Netzbetriebener Hochentaster von Atika mit Tragegurt und Zusatzgriff

Technische Daten

Die Hochentaster haben eine Gesamtlänge von zwei bis beachtliche 3,50 Meter und ein Gewicht von ungefähr 3,5 bis 8 Kilogramm. Viele von ihnen sind in Ihrer Länge variabel einstellbar. Dafür sorgt ein Teleskopschaft. Manche von ihnen sind mit einem Tragegurt ausgestattet, was gerade bei den schwereren Geräten das Hantieren erleichtert. Sind die Tragegurte zudem verstellbar, hilft dies, das Gewicht besser zu verteilen. Die kleinen Schwerter haben eine Länge von 18 bis 34 Zentimeter, so dass selbst 15 bis 30 Zentimeter dicke Äste geschnitten werden können. Im Gegensatz zu den normalen Kettensägen sind Hochentaster nicht ganz so leistungsstark. Die 550 bis knapp 1200 Watt starken Motoren glänzen allerdings meist mit einer hohen Drehzahl von 8.000 bis 11.000 Umdrehungen in der Minute, sodass sie auf eine Kettengeschwindigkeit von bis zu 18 Metern in der Sekunde kommen. Die hohe Geschwindigkeit sorgt dafür, dass sich die Säge gut ins Holz einarbeiten kann und gleicht die geringere Leistung des Motors wieder etwas aus.

Akku-Hochentaster von Ryobi mit abgewinkeltem Sägeblatt

Hochentaster-Typen

Die meisten Hochentaster werden mit Strom aus der Steckdose betrieben. Es gibt aber auch ein paar Benzinmotorsägen und Akku-Kettensägen am Stiel. Generell sind Benziner die leistungsstärksten und meistens auch die größeren sowie schwereren Geräte. Sie sind für den professionellen Einsatz in der Obstbaumwiese oder im Wald gute Begleiter, da sie ohne Strom auskommen und zuverlässig über mehrere Stunden ihren Dienst absolvieren. Die Akku-Kettensägen sind meist mit nur 18 Volt ausgestattet, dafür mit um die 3,5 Kilogramm sehr leicht. Bei manchen Modellen kann der Akku wie ein Rucksack auf dem Rücken getragen werden, was das Gerät leichter und handlicher macht. Zudem sind sie umweltfreundlich, da sie keine Abgase produzieren, aber dank Kabelfreiheit Flexibilität garantieren. Auch die finanzielle Seite ist bei den Akku-Hochentastern, die man für 80 bis 200 EUR erwerben kann, nicht zu verachten. Bei der Anschaffung sollte man allerdings darauf achten, dass die Akkus sowie das Ladegerät im Lieferumfang enthalten sind. Netz- und benzinbetriebene Geräte sind für etwa 80 bis 300 EUR zu haben.

Fazit

Mit einer Kettensäge auf einer Leiter zu stehen, ist sehr gefährlich. Meist benötigt man für die Arbeit beide Hände und kann sich daher nicht festhalten. Falls das Gerät über einen starken Rückschlag verfügt, geht man ein hohes Risiko, von der Leiter zu fallen ein. Hochentaster hingegen sorgen für die Sicherheit des Gärtners. Mit einem festen Stand kann er bequem vom Boden aus arbeiten. Daher sind die Geräte jedem zu empfehlen.

Autor: Marie M.