Astsäge im Einsatz Mit einer Astsäge können Sie ruckzuck Bäume verschneiden. (Bildquelle: amazon.de)

Ast- oder auch Baumsägen sind ideale Helfer für alle, die einen Garten mit vielen Sträuchern und Bäumen haben. Die recht kleinen Modelle sind schnell zur Hand, wenn Sie Bäume verschneiden müssen. Die groben Zähne zerteilen frisches und totes Holz zuverlässig auf Druck oder Zug. Die klappbaren Astsägen schützen die Klinge und beim Transport den Anwender; zudem lassen sie sich platzsparender verstauen. Hersteller wie Wolf Garten und Gardena haben auch Sägen im Sortiment, die mit Systemanschlüssen ausgestattet sind, sodass Sie daran eine (Teleskop-)Verlängerung anbringen können, um auch höher liegende Äste zu erreichen. Wenn Ihnen das manuelle Sägen zu kräfteraubend ist, können Sie aber auch zu einem Akkumodell greifen.

Worauf achten Tester bei Astsägen am meisten?

Hauptaugenmerk der Tester liegt auf dem Sägetempo. Denn die Sägen sollen Ihnen die Arbeit beim Baumschnitt erleichtern und die Angelegenheit schnell über die Bühne bringen. Verarbeitung und Ergonomie sind ebenfalls wichtig. Denn wenn der Griff der Säge nicht ordentlich verarbeitet ist, macht es keinen Spaß, damit zu arbeiten. Ebenso wichtig ist aber auch, dass das Arbeitsgerät angenehm in der Hand liegt. Daher sollten Sie vor dem Kauf die Astsäge auch einmal in die Hand nehmen. Nur so können Sie testen, ob die Säge weder zu groß noch zu klein ist und sich gut handhaben lässt. Wichtig ist darüber hinaus, dass bei feststehenden Sägen ein robuster Köcher vorhanden ist, der die sehr scharfe Zahnung sicher aufbewahrt. Andernfalls birgt die Säge ein hohes Verletzungsrisiko beim Transport.

Welche Sägeform ist die beste?

Je nach Bauart der Astsäge gibt es Unterschiede in den Sägeergebnissen. Vergleichstests der Fachmagazine zeigen, dass Klappsägen zwar flexibel einsetzbar sind, aber in ihrer Sägeleistung hinter denen zurückliegen, die  ein gerades oder gebogenes Blatt haben, welches feststeht. Am schnellsten kommen Sie mit feststehenden Sägen, die ein gerades Sägeblatt haben, zum Ziel. Allerdings eignen sich die Astsägen mit gebogenem Blatt besonders gut für dickere Äste, da sich das gebogene Blatt besser ins Holz vorarbeitet.

Je nach Einsatzzweck haben die unterschiedlichen Bauform ihre Berechtigung. Mitunter ist es ratsam, sich verschiedene Astsägen anzuschaffen. Damit Sie nicht mit einer Leiter hantieren müssen, sind zum Beispiel Hochentaster eine willkommene Ergänzung zu Garten- und Astscheren sowie den manuellen Gartensägen. Falls Sie gerne kräfteschonend arbeiten möchten, dann lohnt sich auch ein Blick zu den akkubetriebenen Astscheren, die Hersteller wie Bosch und Einhell anbieten. Ab und zu gibt es auch Angebote in den Discounter-Märkten, die Sie nutzen können. Wenn Sie allerdings regelmäßig bzw. häufig Verschnittarbeiten vorhaben, lohnt es sich, etwas mehr Geld auszugeben, damit Sie auch lange etwas von Ihrem Arbeitsgerät haben. Wenn Sie Grünholz verschneiden möchten, können Sie auch zu einer Bügelsäge greifen, die ergonomisch gesehen nicht die erste Wahl ist, aber einen zügigen Arbeitsfortschritt bietet. Totholz macht am wenigsten Probleme, da sich die Sägeblätter weniger mit Spänen zusetzen als das bei frischem Holz (Grünholz) der Fall ist.

Kann ich stumpfe Sägeblätter nachschärfen?

Nicht immer. Denn wenn die Säge ein gefrästes und gehärtetes Sägeblatt besitzt, was bei einem Großteil der Produkte der Fall ist, dann ist ein Nachschärfen nicht möglich. Sie können aber in der Regel die Sägeblätter vom Griff schrauben und ein Ersatzblatt einsetzen.

Autor: Claudia G.