Akku-Kettensäge von Black & Decker

Die Akku-Kettensäge ist für mobile Einsätze in Garten und Wald gedacht. Ihre Leistungsfähigkeit ist begrenzt. Das liegt zum einen an der geringeren Energiezufuhr und zum anderen an der kleineren Bauform. Während Benzin-Kettensägen beim Fällen von Bäumen zum Einsatz kommen, werden Akku-Kettensägen eher zum Entasten genutzt.

Akku-Kettensäge von Ryobi

 

Leistungsdaten

Akku-Kettensägen haben einen ähnlichen Aufbau wie netzbetriebene Motorsägen. Allerdings sind sie meistens etwas kleiner und leichter. So kann man Geräte erwerben, die nur 2,5 Kilogramm wiegen. Die Schwertlänge variiert zwischen ungefähr 11 bis etwa 30 Zentimeter. Damit wird schnell klar, dass nur sehr dünne Bäume mit Akku-Kettensägen gefällt werden können. Wie gesagt eignen sich diese Kettensägen besser zum Entasten. Die meisten Akkus haben eine 18-Volt-Spannung. Manche Akku-Kettensägen vertragen aber auch 36-Volt-Akkus. Generell können Kettensägen mit einer hohen Kettengeschwindigkeit die geringere Leistung auch wieder etwas ausgleichen. Akku-Kettensägen, die mit einer Geschwindigkeit von 12 Metern in der Sekunde arbeiten, sind da so schnell wie die langsamsten netzbetriebenen Maschinen. Bei vielen Geräten wird die Kettengeschwindigkeit aber etwas geringer ausfallen. In der Regel liegt sie zwischen drei und zwölf Metern in der Sekunde. Zwar sind die Akku-Kettensägen nicht so leistungsstark, dafür aber mit etwa 85 Dezibel - was in etwa der Lautstärke eines mittleren Straßenverkehrs entspricht - leiser als eine Benzinkettensäge.

Akku-Kettensäge von Dolmar

Hinweise vor der Anschaffung

Man sollte sich unbedingt vorher erkundigen, wie dick der maximale Durchschnitt der zu beschneidenden Äste bei der entsprechenden Akku-Kettensäge sein darf. Manche schneiden nur bis 3,5 Zentimeter, für andere sind zwanzig Zentimeter kein Problem. Außerdem sind die Ladezeiten der Akkus sehr unterschiedlich. So gibt es Akkumulatoren, die innerhalb von 20 Minuten geladen sind, manche benötigen ganze acht Stunden. Generell sind Lithium-Ionen-Akkus immer anderen Akkus vorzuziehen. Sie haben eine bedeutend längere Lebensdauer und eine hohe Energiedichte. Ein Kapazitätsverlust durch einen Memory-Effekt wie bei Nickel-Cadmium-Akkus, ist bei den modernen Akkus nicht zu verzeichnen. Neben der Ladezeit sollte man auch die Ladungsträgerkapazität vergleichen, denn je höher die Amperestunden ausfallen, umso höher ist die Laufzeit des Akkus. Die Kapazität beträgt in der Regel 1,5 bis drei Amperestunden. Einige Angebote enthalten nur die Kettensäge. Akkus und Ladegerät müssen in diesen Fällen gesondert besorgt werden. Daher ist besondere Vorsicht und genaues Vergleichen geboten. Das Fehlen von Akku und Ladegerät kann aber auch von Vorteil sein, wenn man das passende Zubehör bereits besitzt, und weil sich so die Anschaffungskosten verringern.

Fazit

Wer Bäume fällen möchte, sollte eine netzbetriebene Kettensäge verwendet. Ist kein Anschluss vorhanden kann man auf eine Benzin-Kettensäge zurückgreifen. Wer hingegen seine Bäume nur entasten oder zurückschneiden will, kommt mit den umweltschonenden und leisen Akku-Kettensägen gut weg.

Autor: Marie M.