Bosch Akku-Handkreissäge GKS 18 V-LI

Zum Trennen von Werkstücken aus Holz, Kunststoff, Metall oder Stein verwendet man häufig Handkreissägen, da sie einen flexibleren Einsatz ermöglichen als stationären Kreissägen. Möchte man kabelunabhängig arbeiten, da an der Baustelle beispielsweise kein Strom anliegt oder man die Unfallgefahr reduzieren will, ist der Griff zu einer Akku-Handkreissäge nötig.

Geradlinige Schnitte

Das rotierende Sägeblatt hat bei Akku-Handkreissägen meist einen Durchmesser von 135 bis 165 Millimetern. Mit ihnen sind Schnitttiefen von etwa knapp 50 bis 65 Millimetern möglich. Damit unterscheiden sie sich stark von netzbetriebenen Handkreissägen, die mit einer Schnitttiefe von bis zu 100 Millimetern aufwarten können. Nicht nur die Tiefe, sondern auch der Schnittwinkel lässt sich bei den meisten Geräten einstellen. So sind Gehrungsschnitte genauso gut machbar wie bei den Geräten, die mit Strom aus der Steckdose laufen. Durch eine Führungsplatte ist ebenso ein exaktes, geradliniges Schneiden möglich.

Leistungsspektrum

Makita Akku-Handkreissäge BSS610RFE

Mit Akku-Handkreissägen sollten Schnitte in Kunststoff, Plexiglas und Holz kein Problem sein. Je härter das Material ist und je tiefer die Schnitte sein sollen, umso mehr Kraft braucht allerdings das Gerät. Die meisten akkubetriebenen Handkreissägen sind daher mit 18 Volt ausgestattet und haben eine Kapazität von drei bis vier Amperestunden. Es gibt allerdings auch Geräte mit 14,4 und mit 36 Volt. Sie liegen ganz gut in der Hand und sind mit 2,5 bis 4 Kilogramm meist leichter als ihre netzbetriebenen Konkurrenten.

Erwartbarer Komfort

Schnell sind Akku-Handkreissägen allerdings nicht. Sie schaffen es maximal auf etwa 4.500 Umdrehungen in der Minute, stehen den netzbetriebenen Handkreissägen mit um die 4.500 bis 5.500 Umdrehungen in der Minute demzufolge nach. Dennoch würde die Geschwindigkeit ausreichen, um Verletzungen hervorzurufen. Daher sollten auch Akku-Handkreissägen über ausreichend Schutzfunktionen wie eine Schutzhaube oder Schnellbremse verfügen. Auch ein Sichtfenster zur Überwachung des Schnittbereiches oder Späneleitkanäle gehören zu einem guten Komfort. Wenn möglich, sollte man darauf achten, dass das Gerät mit den modernen Lithium-Ionen-Akkus ausgestattet ist, da diese in der Anschaffung zwar erst einmal etwas teurer, aber langfristig die beste Variante sind, da sie über eine hohe Energiedichte und lange Lebensdauer verfügen. Die Anschaffungskosten entsprechen im Allgemeinen in etwa denen von netzbetriebenen Geräten. Mit 50 bei der Einsteigerklasse bis 600 EUR in der Mittelklasse ist zu rechnen. Der Heimwerker kommt gut weg, wenn er mit einem Wert dazwischen kalkuliert.

Autor: Marie M.