Nettops & Mini-PCs: Vier Nettops im Vergleich

Jetzt hat auch das Lifestyle Magazin für Männer SFT die Nettops entdeckt und vier der modernen Winzlinge einem Test unterzogen. Da im Mini-PC-Bereich die Hersteller technisch unterschiedlichste Geräte anbieten, wundert es nicht, dass bei den vier Testkandidaten eine Preisspanne von 300 Euro bis 600 Euro beobachtet werden kann. Aus den verschiedenartigen Ausstattungen resultieren Anwendungsbereiche (Multimedia), die nicht jedes Nettop-Gerät bedienen kann.

Ultraleise und schick anzusehen ist das günstigste Nettop - die Asus Eee Box B202 ist schon für rund 300 Euro zu haben. Im Inneren arbeiten ein Intel Atom N270 mit 1,6 GHz, 1024 Mbyte Arbeitsspeicher und eine 160 GByte Festplatte – DVI-, USB-, Audio-, W/LAN- und CardReader-Ports sorgen für die entsprechende Anbindung der Peripherie. Bei einem ähnlichen Preis bietet das MSI Wind Nettop zusätzlich einen DVD-Brenner, doppelt so viel Arbeitsspeicher und wie bei diesem Testgerät eine 500 GByte große Festplatte. Der Acer Aspire L5100 besticht durch hohe Performance, die durch einen AMD Phenom 9100e Vier-Kern-Prozessor mit 3 GByte Speicher realisiert wird. Hinzu kommen 2 Festplatten zu je 300 GByte, ein DVD-Brenner und eine ATi-Grafik-Chip der X1250-Serie. Nur marginal besser bewertet wurde der Testsieger Dell Hybrid Studio – hier hat wohl das ausgefallene Design den Ausschlag zum Sieg gebracht. Mit 600 Euro ist es das teuerste Gerät im Testfeld und kann die gleiche Performance bringen wie der kleine Acer. Lediglich im Multimedia-Bereich muss man einige Abstriche machen, da der integrierte Intel GMA3100-Chip nicht die gewünschten Leistungen bringt.

Alles in allem wurden hier Birnen mit Äpfeln verglichen und die abgedruckten Preise lassen sich nicht so ohne weiteres nachvollziehen, denn streckenweise wurden viel höhere Preise recherchiert. Wer die kurzen Zusammenfassungen der Testergebnisse lesen möchte, kann diese hier auf unserer Webseite nachlesen.

Autor: Christian