PC-Systeme: Zehn All-in-One-PCs beweisen ihre Alltagstauglichkeit

all-in-one-pcDa die zehn All-in-One-PCs von Ausstattung und Preis her zu unterschiedlich waren, teilten die Tester des Magazins „PC-Welt“ das Testfeld in zwei Gruppen: über und und unter 600 Euro. Von einem All-in-One erwartet man, dass fast alle Geräte in einem Gehäuse untergebracht sind und somit Platz auf dem Arbeitstisch eingespart werden kann und lästiges Kabel-Wirrwarr nicht mehr stört. Bei manch einem Gerät werden sogar Tastatur und Maus durch den komfortablen Touchscreen überflüssig – die Display-Größen reichen in diesem Test von 15,6 bis 25,5 Zoll.

In der preisgünstigen Testgruppe bis 600 Euro kann sich der Testsieger Asus Eee Top ET1602 klar vom Rest distanzieren. Für rund 430 Euro (amazon) wird das schicke Gerät bereits angeboten und erfüllt die normalen Ansprüche an Internet- und Büroarbeiten. Das Ganze verrichtet der Eee Top flüsterleise und verbraucht dabei nur wenig Strom – leider fehlt der Ausstattung noch ein DVD-Brenner. Das Prädikat Preis-Tipp vergab die Zeitschrift an den MSI Wind Top AE1900, der ebenfalls mit einem Touchscreen ausgestattet ist, aber mit 18,5 Zoll noch 3 Zoll mehr bietet als der Asus-PC. Für knapp 600 Euro (amazon) bekommt man viel Desktop-Fläche geboten, sowie einen DVD-Brenner, schnelles WLAN, WebCam, Tastatur und Maus. Das mit Abstand beste Touchscreen-Menü bietet der Testsieger der zweiten Gruppe über 600 Euro an: der HP Touchsmart IQ820 ist ein vollwertiger Ersatz für TV- und HiFi-Anlage. Riesige 25,5 Zoll Display-Größe überezugen zusammen mit dem Blu-ray-Player, dedizierter nVidia GeForce 9600M, großer Festplatte und Intel Core 2 Duo Prozessor. Soviel Ausstattung hat auch seinen Preis, der mit rund 1.700 Euro immer noch angemessen ist. Richtig teuer wird es dann beim Tempo- und Design-Sieger von Apple. Der iMac 24 Zoll mit Intel Core 2 Duo 3 GHz war eindeutig der schnellste PC im Testfeld, kann aber weder einen Touchscreen noch ein Blu-ray-Laufwerk vorweisen und kostet trotzdem noch 2.100 Euro. Immerhin ist man nicht gezwungen Mac-OS X zu nutzen und kann auf eine zweite Partition mit einer Windows-Installation ausweichen. Einige Geräte der All-in-One-Klasse schnitten besonders schlecht ab und Avertec schaffte mit seinem All-in-One F1 sogar ein „ungenügend“. Ein weiteres Gerät mit schlechter Note („mangelhaft“) war das Vaio VGC-JS1E von Sony – beide genannten All-in-Ones verfügen über zu geringe Rechenleistung, mangelnde Schnittstellen und viel zu schwache Grafik-Chips.

Hier auf unserer Webseite können Sie eine kurze Zusammenfassung der Testergebnisse für die All-in-One-PCs unter 600 Euro und über 600 Euro einsehen.

Autor: Christian