PC-Systeme: PC-Preise für Schotten

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Das Magazin Computer testete neun PCs der 200-Euro-Klasse, die mit 139 Euro anfängt und beim teuersten Gerät mit 269 Euro endet. Alle Rechner erwiesen sich im Test als voll funktionsfähig für die alltäglichen Aufgaben im privaten und beruflichen Feld, solange keine 3D-Leistungen verlangt werden. Sowohl Prozessoren als auch der Arbeitsspeicher waren immer ausreichend für die Tests vorhanden. Man findet im Testfeld die unterschiedlichsten Geräte: Vom leisen, stromsparenden Nettop ohne optisches Laufwerk bis hin zum Mini-Tower ohne Energie-Einsparung und ohne Betriebssystem.

Bevor es im Test zu den eigentlichen Computern geht, wird sehr gut darüber aufgeklärt, wo die Vor-und Nachteile dieser Billigheimer liegen. Da wird beantwortet, ob man sie aufrüsten kann und für welchen Einsatzzweck sie am besten geeignet sind. Als Testsieger wurde der MSI Wind PC 2713 mit seiner guten Ausstattung ernannt, der bei amazon schon für 250 Euro zu haben ist. Gefolgt vom One System 4800+ X2 in dem ein AMD Doppelkern-Prozessor für die entsprechende Leistung sorgt – leider ohne Betriebssystem. Bei der Asus Eee Box B202 findet man ein Windows XP und kann direkt via WLAN loslegen – ein optisches Laufwerk wurde beim Energiesparer nicht vebaut. Der One System Atom XP mit kleinerem Intel Atom Prozessor, Windows XP und schnellem DVD-Brenner kann mit geringem Stromverbrauch punkten. Mit dem schnellsten Prozessor und einem modernen AM2-Mainboard tritt der HSM Computer an und kann mit einem Preis von 200 Euro, guter Ausstattung und Aufrüstbarkeit überzeugen. Der Kiebel KCS Office 64 Slim ist etwas schwächer und ein Mittelding aus Mini-Desktop und Nettop. Statt des Brenners findet man im ähnlich ausgestatteten Tecstor Basic AMD X2 4400+ nur ein DVD-Laufwerk, aber zusätzlich einen 4 GByte USB-Stick. Hier hätten die Kalkulatoren zu Gunsten eines Brenners entscheiden müssen. Fünf Jahre Garantie gibt Grey auf seinen Turtle AMD Sempron, der mit seiner Leistung nicht mehr ganz zeitgemäß ist. Mit 139 Euro ist der One System Atom 230 das Schnäppchen schlecht hin. Hier findet man das Innenleben eines ordentlichen Netbooks im Gehäuse eines Mini-Towers.

Alle Billig-PCs sind für den alltäglichen Gebrauch bestens geeignet und haben mehr als nur Schüler-Niveau. Wer noch ein Windows XP in der Schublade hat oder gar lieber mit Linux arbeitet, kann sich wirklich die zusätzlichen Kosten für das Betriebssystem sparen. Eine Übersicht aller Testergebnisse finden Sie hier auf unserer Webseite.

Autor: Christian