PC-Systeme: High-End-PCs ab 1.000 Euro - die zehn besten Modelle im Vergleich

high-end-pcDas Computer-Magazin „PC Welt“ testete die zehn besten High-End-PCs in der Preisklasse ab 1.000 Euro. Man könnte den Begriff High-End auch gegen Gaming austauschen, da alle PCs gerade für die Computer-Spieler konzipiert wurden. Das bedeutet, dass ein Vierkern-Prozessor und eine leistungsstarke Grafikkarte die Mindestausstattung bilden mussten. Nachdem viele kleine Computer-Schmieden diesen Marktsektor erfolgreich belegt hatten, rückten plötzlich auch Großhersteller wie Acer, Dell, HP und Medion in diese Nische nach.

So erhielt Acer für seinen sündhaft teuren (4.000 Euro) Aspire G7710 Predator Conqueror II das Prädikat „Design-Tipp“ und belegte dank sehr guter Performance den dritten Platz im Testfeld. Zwei nVidia GTX285 Grafikkarten mit einem Intel Core i7 Extreme 965 und 12 GByte RAM bilden zusammen das Herzstück des Predators und mit weiteren vier Festplatten kann man sich nicht über Ausstattungsmangel beschweren. Einen Platz höher findet man den Atelco 4maxx! GTX285 Triple-SLI, dessen Name schon sagt, was in dem PC steckt. Auch hier treibt ein Intel Extreme 965 wie beim Predator den Preis auf 3.600 Euro hoch. Aber auch die dritte nVidia GTX285 hat ihren Preis, doch leider schießt der Atelco wegen Instabilitäten des 3fach-SLIs am Testsieg vorbei. Angenehm fiel den Testern die ungewöhnlich lange Garantiezeit von fünf Jahren auf. Unschlagbar schnell zeigte sich der Testsieger Ultraforce X920-ATi HD 4879 X2 Xfire und zog bei allen Benchmarks souverän davon. Der kleine Core i7 920 lief stabil mit einer 3,4-Ghz-Übertaktung und den vier Grafikkernen der beiden HD 4870 X2 mit insgesamt 4096 MByte GDDR5 war einfach nicht beizukommen. So viel Leistung verursachte einen kräftigen Geräuschpegel und einen viel zu hohen Stromverbrauch von über 800 Watt/h. Wesentlich weniger verbrauchte der Preis-Tipp des Magazins: der 950 Euro günstige Atelco 4gamez! AMD Phenom II X4 940 zeigt sich mit umsichtig ausgewählten Komponenten und konnte sich gut im Mittelfeld der doppelt so teuren Gaming-PCs behaupten. Spieler mit einem schmaleren Geldbeutel erhalten einen Rechner, der bei allen modernen Games noch ordentlich mithalten kann und keine zweite Wahl ist. Deutlich langsamer verhielten sich die Konkurrenten der 1.000-Euro-Klasse von Medion (Erazer X7312 D) und HP (Pavilion m9584de).

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Autor: Christian