PC-Systeme: Was man für sein Geld erwarten kann

Bei der Entscheidung für den Kauf eines neuen PCs ist es sinnvoll sich eine Obergrenze zu setzen, wie viel maximal investiert werden soll. Diese sollte allerdings nicht zu niedrig angesetzt werden, denn gerade bei einem PC ist es wichtig, qualitativ hochwertige Komponenten zu erwerben. Minderwertige Teile überleben häufig die Garantiezeit nicht, was gerade im Falle von Festplatten ärgerlich sein kann. Man sollte also sein Budget lieber voll ausschöpfen, um länger Freude an seinem neuen Computer zu haben.


Office PCSchreibtischgefährten für wenig Geld

Typische Einsteiger- und Office-PCs, wie man sie häufig noch in Elektronikmärkten und in den Regalen von Discountern für Beträge unter 400 Euro findet, sind oft ausreichend schnell für herkömmliche Office-Arbeiten oder das Surfen im Netz. In der Regel sind in ihnen einfache Prozessoren mit integrierten Grafikchips verbaut. Die Grafikleistung reicht dann zwar für die Wiedergabe von hochauflösenden Videos, für anspruchsvolle Bild- und Videobearbeitung sowie für aktuelle 3D-Spiele sind diese aber nicht leistungsfähig genug. Die besonders kompakten Mini-PCs und Nettops bieten vergleichbare Leistung und sind in Sachen Stromverbrauch sehr genügsam.

Für die ganztägige Arbeit im Büro sollte lieber der Preisbereich um 400 Euro ins Auge gefasst werden, da gerade im Berufsalltag Zuverlässigkeit erwartet wird und das Arbeitstempo nicht durch langsame Hardware eingeschränkt werden sollte.

Multimedia-Kraftmaschinen

All-in-One-PCUm 600 Euro herum kann man schon kräftige Prozessoren aus der Mittelklasse erwarten. Außerdem werden in solchen Multimedia- und Allroundsystemen in der Regel Grafikkarten, Blu-ray-Laufwerke und große Festplatten verbaut. Solche PCs sind gewappnet für anspruchsvollere Medienbearbeitung und Games (mit reduzierter Detailstufe).

Wer etwas höhere Kosten nicht scheut und sowieso noch einen Monitor sucht, sollte sich die All-in-One-PCs genauer anschauen. Hier sind die Hardwarekomponenten direkt im Display verbaut. Diese Bildschirm-PCs sind optisch meist ansprechender als klassische Tower-PCs und nehmen weniger Platz weg, sind dafür aber schwieriger zu reparieren und nur sehr eingeschränkt aufrüstbar.

Wer auf hohes Arbeitstempo und kurze Ladezeiten Wert legt, sollte darauf achten, dass in dem PC eine SSD-Festplatte (Solid State Disk) verbaut ist. Diese haben oft geringere Kapazitäten als herkömmliche Festplatten, sind dafür aber um ein Vielfaches schneller. Wenn das Betriebssystem auf der SSD liegt, hat man einen großen Tempovorteil beim Systemstart und beim Öffnen von Programmen und Dateien. Computer mit SSDs sind dafür meistens ein wenig teurer.

Gaming und mehr

Gaming PCAb ca. 800 Euro werden auch Gamer bedient. Gaming-PCs verfügen über besonders hochwertige und leistungsfähige Komponenten, die auch modernste Spiele in voller Pracht auf den Monitor zaubern können. Sie sind häufig so ausgelegt, dass man sie später aufrüsten kann und auch gut genug gekühlt, sodass Spielraum für das Übertakten von Prozessor und Grafikkarte besteht. PC-Händler wie One, Alternate oder Alienware (Dell) bieten bei der Konfiguration von Gaming-Systemen viel Spielraum. Wer mehr investiert, ist hier in der Regel besser für die folgenden (Spiele-)Jahre gewappnet. Also lieber ein wenig mehr Arbeitsspeicher wählen und bei der Grafikkarte nicht knausern.

Für den professionellen Einsatz sind die sogenannten Workstations wie zum Beispiel Apples Mac Pro-Reihe gedacht. Diese High-End-Systeme zeichnen sich durch eine herausragende Ausstattung, umfassende Servicedienstleistungen und ihre sündhaft hohen Preise aus.

Autor: Gregor L.