Allround-PCs: Für alle Anwendungsfälle gewappnet

Acer Aspire Multimedia PC Acer konzentriert sich auf preislich attraktive Multimedia-Systeme. (Bildquelle: amazon.de)

Wie werden Allround-PCs von Fachmagazinen getestet?

Der klassische Familien-PC wird immer mehr von Notebooks, Tablets und Smartphones verdrängt, hat aber weiterhin seine Daseinsberechtigung als zentrales Arbeits- und Entertainment-Maschine im Haushalt. Die Testmagazine konzentrieren sich vor allem auf All-in-One-PCs, die Monitor und Rechner in einem Gehäuse vereinen. Klassischerweise steht die Rechenleistung bei Tests im Vordergrund, schon alleine weil sich diese sehr gut für den Konkurrenzvergleich eignet. In Tests müssen Multimedia-PCs ihre Tauglichkeit für alle möglichen Anwendungen vom Browsen über Foto- und Videobearbeitung bis hin zu aktuellen 3D-Spielen unter Beweis stellen. Da Allround-PCs nicht zu den sündhaft teuren Geräten gehören und somit immer Kompromisse bei der Hardwareausstattung eingehen, ist dabei auch das Preis-Leistungs-Verhältnis entscheidend. Die zentrale Frage lautet: Wie viel Power kriege ich für mein Geld? Allround-PCs dienen auch als Speicherzentrale für Medienbibliotheken, weshalb eine großzügige Speicherausstattung hoch in der Gunst der Tester steht. Ein großzügig bemessener Arbeitsspeicher sorgt für Zukunftssicherheit bei steigenden Hardwareanforderungen von Programmen und Co. Des Weiteren wird die Notenfindung noch von der Ausstattung des Systems beeinflusst: Vorinstallierte Programmpakete und mitgeliefertes Zubehör wirken sich positiv auf das Preis-Leistungs-Verhältnis aus.

Asus 2-in-1-PC Elegante Standfüße, flache Gehäuse, kein Kabelsalat - All-in-Ones sind deutlich schicker als Tower-PCs. (Bildquelle: amazon.de)

 

Sind Allround-PCs für anspruchsvolle Anwendungen geeignet?

Die meisten Allround-PCs bieten dedizierte Grafikkarten an. So sind zum Beispiel in den beliebten Aldi-PCs von Medion oder in Acers Aspire-Serie stets Mittelklasse-Grafikkarten verbaut, die den Einsatzbereich des Rechners deutlich ausweiten können. Mit einer Mittelklassegrafikkarte können Medienbearbeitungsprogramme beschleunigt werden und auch 3D-Spiele können flüssig dargestellt werden. Bei letzteren muss man allerdings mit Kompromissen hinsichtlich des Detailgrads oder der Bildrate leben. Bei den Prozessoren sparen die Hersteller ebenfalls ganz gerne, wobei hier die Unterschiede aber sehr groß ausfallen können. Tatsächlich ist die angegebene Taktrate ein guter Anhaltspunkt für die Leistung. Prozessoren mit hohen Taktraten jenseits von 3 GHz sind in der Regel leistungsstarke Desktop-Prozessoren während Taktraten um 2,5 GHz herum ein Indiz für stromsparende und deutlich leistungsärmere Notebook- bzw. Mobilprozessoren sind. Die Zahl der Kerne ist entscheidend für die Performance in aufwendigen Prozessen wie der Berechnung von Formeln oder dem Rendern von Videodateien.

 

Allround-PCs mit viel Speicherplatz


Worin bestehen die Unterschiede zwischen All-in-One-PCs und herkömmlichen Desktop-Allround-PCs?

Bildschirm-PCs sind unbestreitbar eleganter als die klassische Variante mit Tower und separatem Monitor. Das Plus an Schick geht allerdings auch mit einer signifikanten Mehrinvestition einher, da ja ein Bildschirm mit finanziert werden muss. Zudem verbauen Hersteller fast ausschließlich weniger energiebedürftige Notebook-Hardware in den eleganten Monitorgehäusen, da klassische Desktop-Hardware in der Regel eine bessere Kühlung benötigt und man keine lauten Lüfter direkt vor der Nase haben möchte. Sie sind also in Sachen Leistung ihren gleichpreisigen Desktop-PC-Brüdern in der Regel klar unterlegen. Desktop-PCs sind zudem leichter erweiterbar, wobei die meisten Hersteller aber empfindlich auf Modifikationen seitens der Nutzer reagieren und gerne mal deshalb der Garantieanspruch verfällt. Auf der Habenseite verbuchen die All-in-One-PCs neben ihrer eleganteren Optik und der platzsparenden Bauweise dafür einen generell niedrigeren Geräuschpegel, geringeren Stromverbrauch und oftmals einen erhöhten Bedienkomforts durch Touchscreens.

Autor: Gregor L.