AppsWetter-Programme sind eine der klassischsten Erscheinungsformen der App, und für so manchen Smartphone-Nutzer gehören sie zu den wichtigsten Zusatzprogrammen überhaupt. Sie sind daher für jedes Handy-OS erhältlich und werden häufig sogar in die Oberflächen von Feature Phones integriert. Smartphones bieten freilich eine größere Auswahl an diesen Dienstprogrammen, so dass auch Spezialwünschen Rechnung getragen werden kann. Und nur dann sind auch kostenpflichtige Versionen sinnvoll.

Bereits kostenfreie Programme liefern erfreulich viel Inhalt

Denn das muss man erfreut festhalten: Schon der Umfang der kostenlosen Programme kann vielfach überzeugen. Auf einen Fingertipp hin wird man mit ihrer Hilfe über das aktuelle Wetter und eine zumindest kurzfristige Zukunftsprognose aufgeklärt. Der Konkurrenzkampf unter den einzelnen Anbietern ist recht erheblich, so dass bereits die Freeware-Versionen teilweise 7-Tage-Vorschauen anbieten. Der Wetterbericht in den TV-Nachrichten hat daher auch für die meisten Smartphone-Nutzer ausgedient.

Auf hübsche Animationen muss nicht verzichtet werden

Die Vielfalt ist wahrlich gigantisch. So gibt es Apps, die lediglich das aktuelle Wetter anzeigen, Apps, die besagte Vorschauen bieten und Apps, die zusätzlich auf Karten Regenfronten als Wetterradar anzeigen können. Darüber hinaus liefern spezielle Programme Informationen für Wetterfühlige, andere begeistern mit hübschen Animationen – schließlich soll auch die Nutzung einer Wetter-App Freude bereiten. Ausgereifte Programme bieten zudem Widgets, die das Wetter direkt auf dem Startbildschirm anzeigen können.

Beschränkungen der Lite-Varianten

Der Nutzer erkauft sich diese teils überraschend umfassenden Wetterdaten mit Werbeeinblendungen oder kleineren Nachteilen. So gibt es immer wieder Beschwerden, dass sogenannte Lite-Varianten einer ansonsten kostenpflichtigen App sehr lange laden würden. Da liegt natürlich der Verdacht einer künstlichen Gängelung nahe, um den Nutzer zum Kauf der kostenpflichtigen Variante zu bewegen. Geduldige Naturen lassen sich davon aber nicht sonderlich beeindrucken. Und auch die Werbung lässt sich meist gut ertragen. Ärgerlicher sind künstlich unscharf gemachte Wetterradars oder schlicht ungenaue Wetterdaten. Hierfür sollten die Testberichte der einzelnen Apps aufmerksam studiert werden.

Szenarien für kostenpflichtige Apps

Der Griff zur kostenpflichtigen Wetter-App ist vor allem dann sinnvoll, wenn wirklich ungewöhnliche Sonderinformationen gesucht werden. Bio-Wetterdaten, Windrichtungen für Segelflieger oder Schneedecken in Skigebieten sind klassische Beispiele dafür. Auch Apps, die das Wetter nicht nur an der eigenen Position, sondern nahezu beliebig für alle Orte der bekannten Welt darstellen können, sind meist kostenpflichtig. Ferner muss man auch für besonders hübsch animierte Wetter-Widgets auf dem Startbildschirm Geld hinlegen. Das ist indes auch kein Beinbruch: 2 bis 4 Euro sind für eine täglich genutzte App sicherlich angemessen.