Konverter & Encoder: Freeware wird Testsieger

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videokonvertierer-im-testWer Videos auf mobilen Geräten wie Handy, iPhone & Co anschauen möchte, benötigt einen Videokonvertierer. Die Programme werden von kommerziellen Anbietern, aber auch als Freeware angeboten. Die Redakteure der Zeitschrift ''PC Magazin'' haben sich gefragt, welche Unterschiede zwischen 'gratis' und 'teuer' bestehen und ob der Nutzer Geld ausgeben muss, um die entsprechende Funktionsvielfalt zu erhalten. Es hat sich herausgestellt, dass er das glücklicherweise nicht muss: So bietet das freie XMedia Recode 2.1.2.9 von Sebastian Dörfler als einziges Programm im Test wirklich alles, was man braucht.

Der Unterschied zwischen kommerziellen Programmen und Freeware besteht hauptsächlich darin, dass die kostenpflichtigen Vertreter Geräteprofile beinhalten. Der Nutzer muss also nicht genau wissen, welche Parameter er für welches Gerät ein- und verstellen muss, er kann einfach das entsprechende Gerät aus einer Liste wählen, die Software übernimmt den Rest. Die Gratissoftware von erightsoft.com beispielsweise konvertiert eigentlich jedes erdenkliche Format, doch Geräteprofile sucht der Nutzer hier vergeblich. Genauso sieht die Lage beim Konvertierer von MediaCoder aus. Hier kann man sich allerdings den MediaCoder for devices herunterladen, wodurch das Problem aus der Welt geschafft ist. Allerdings war den Testredakteuren dieses Programm eindeutig zu kompliziert. Der Testsieger Xmedia Recode hingegen weist eine sehr lange Liste verschiedener Geräte auf und dennoch bleibt die Bedienung übersichtlich. In der Liga der kommerziellen Programme muss es aber nicht unbedingt eine Geräteliste sein: Einige Anbieter besitzen für jedes Gerät eine eigene Version des Programms (X-OOM Filme, optipics).

Sebastian Dörflers XMedia Recode 2.1.2.9 gehört auf jeden Fall in die ''Königsklasse'' der Videokonvertierer, so die Einschätzung der Testredakteure. Es ''funktionierte sehr gut in allen Bereichen'' und es war zudem in der Lage, in allen Dateitypen das Format 16:9 richtig zu erkennen. Einziger Wehrmutstropfen ist das iPhone-Profil: Es bietet kein 16:9-Format, doch dies kann in der ini-Datei nachgetragen werden (Aspect2=16:9 mit Texteditor hinzufügen). Der Container MKV bereitete hingegen keine Schwierigkeiten und in Mehrspur-TS-Formaten kann die Tonspur ausgewählt werden. Es werden sehr viele Einstellmöglichkeiten geboten, dennoch müssten sich Anfänger keine Sorgen machen, so die Tester. Schließlich existiert, wie gesagt, eine Geräteliste, deren Einstellungen zumeist nicht verändert werden müssen. Zudem können mit dem Konvertierer die Bilder korrigiert werden; sie können getrimmt und zurechtgeschnitten werden. Die Bildqualität war insgesamt zufriedenstellend, dafür arbeitete dieser Konvertierer nicht eben schnell.

Autor: Anne K.