Wie werden DDR4-Speicherkits getestet?

Die meisten Arbeitsspeicher-Tests werden im Rahmen von PC-Kaufberatungen oder von technisch hoch versierten Magazinen, deren Zielgruppe vor allem PC-Spieler sind, getestet. Bei den Tests steht stets die Performance dominant im Vordergrund. Benchmark-Vergleiche zwischen unterschiedlichen Speicherkits sind das beliebteste Mittel, um die Qualität von Speicherriegeln einzuschätzen. Hierfür werden einerseits spezialisierte Benchmarking-Tools herangezogen, andererseits werden aber auch Vergleiche unter praxisnahen Bedingungen unternommen, zum Beispiel mit reproduzierbaren Szenen in 3D-Spielen.

Funktionieren DDR4-Speicherriegel auch auf meinem DDR3-Mainboard?

Vergleich DDR3 / DDR4 Bei DDR4-Speicherriegeln sind die Kontakte in der Mitte getrennt. (Bildquelle: amazon.de)

Nein, für die Nutzung von DDR4-RAM ist zwingend ein Mainboard mit entsprechenden Steckplätzen erforderlich. DDR4-Speicherriegel haben mehr Kontakte, um die höhere Bandbreite zu ermöglichen. Wenn der PC komplett neu gebaut werden soll, ist ein Mainboard mit DDR4-Steckplätzen allemal am sinnvollsten.

Wie wichtig ist die Taktgeschwindigkeit bei DDR4-Arbeitsspeicher?

Bei Standardanwendungen macht es kaum einen Unterschied, mit welcher Taktung der Speicher arbeitet. Erst im Profi-Bereich oder beim Gaming machen sich Taktunterschiede bemerkbar. In manchen Spielen hat der Arbeitsspeicher einen nicht zu verachtenden Einfluss auf die maximal erreichbare Bildrate. Insbesondere bei großen Spielwelten (zum Beispiel Fallout 4, The Witcher 3) hilft ein hoher Speichertakt dabei, die umgebende Landschaft schnell und ohne Performanceeinbußen nachzuladen.

Wie viel Arbeitsspeicher brauche ich?

Für Windows-Systeme sind mindestens 4 GB Arbeitsspeicher empfehlenswert, da das Betriebssystem selbst knapp 1 GB Arbeitsspeicher permanent belegt. So bleibt noch genügend Platz für ein paar einfache Anwendungen und eine moderate Anzahl offener Browserfenster. Für Spiele und Medienbearbeitung sind mindestens 8 GB empfehlenswert, da solche Programme ungleich mehr Speicher benötigen als Standardanwendungen. Mit 16 GB ist man bislang in fast allen Fällen auf der sicheren Seite.