Touchscreen-Monitore: Tablet-Feeling am Heim-PC

Hannspree Touchscreen Monitor Windows 10 bietet ab Werk eine Touchscreen-Oberfläche für Monitore und Tablets (Bildquelle: amazon.de)

Wie werden Touchscreen-Monitore in Tests bewertet?

Seit der Einführung von Windows 8 kann man klassische Desktop PCs alternativ zu Maus und Tastatur auch per Fingertipp steuern. Die intuitive Steuermethode haben bereits viele am Smartphone und Tablet lieben gelernt und wollen diese Nutzererfahrung jetzt auch am PC haben. Wer nicht gleich einen All-in-One-PC für viel Geld erwerben will, kann auch bei seinem alten Desktop-PC mit Hilfe eines Touchscreen-Monitors die neue Steuermethode nachrüsten. Doch die Auswahl an Geräten ist recht schlank. Dementsprechend ist auch die Zahl der getesteten Touchscreen-Monitore übersichtlich. Im Wesentlichen gelten für Touchscreen-Monitore dieselben Kriterien wie für herkömmliche Monitore. Die Bildqualität ist das A und O. Hier punkten die meisten Touchscreen-Displays von vornherein durch die Verwendung der blickwinkelstabilen und kontraststarken IPS-Technik. Die Touch-Oberfläche reflektiert allerdings bauartbedingt stets stark, sodass der Monitor entweder eine sehr hohe Leuchtkraft zum Ausgleich bieten muss oder Kritik für schlechte Lesbarkeit in hellen Umgebungen kassiert. Da es sich größtenteils um Entertainment-Monitore handelt, tritt die vor allem für Büros wichtige Ergonomie in den Hintergrund. Dafür nimmt die Wichtigkeit der Stabilität des Standfußes massiv zu. Ein billiger Standfuß führt dazu, dass der Monitor bei der Touchbedienung unschön herumwackelt.

Touchscreen-Monitore mit hoher Bildschärfe

Platz Produktname Testberichte.de Note
1 Asus ZenScreen Touch MB16AMT
2 Asus VT229H
3 Asus VT168N

Lässt sich Windows gut per Touchgesten bedienen?

Aus der Traum vom Touchscreen-Desktop? Windows 8 hat für seine Tablet-orientierte Kacheloberfläche viel Kritik und Häme geerntet und daraufhin prompt beim Nachfolger Windows 10 zurückgerudert. Windows 10 ähnelt wieder eher Windows 7 und die Touchsteuerung ist etwas in den Hintergrund getreten, auch wenn diese immer noch unterstützt wird. Im Schnelleinstellungsmenü, das sich bei den Benachrichtigungen in der Taskleiste versteckt, kann man einen Tabletmodus aktivieren, der die Oberfläche deutlich fingerfreundlicher macht. Je nach Bildschirmgröße ist der aber gar nicht erst notwendig, da man bauartbedingt sowieso nahe am Monitor sitzt und die Schaltflächen somit relativ leicht zu treffen sind.

Autor: Gregor L.