Monitore: Acer rüstet auf

Aver V193Der taiwanesische Konzern Acer erweitert ab Juni 2008 sein auch bisher nicht gerade dürftiges Angebot an TFT-Monitoren um gleich 13 neue Modelle. Die Monitore teilen sich auf in eine Business-Linie, die mit ergonomischen Funktionen punkten soll, sowie eine Value-Serie mit besonders preisgünstigen TFTs.


Die Business-Monitore in der Größe von 20, 22 und 24 Zoll im Breitbildformat mit DVI- und Analog-Eingang können sowohl geneigt wie geschwenkt werden, lassen sich um 110 Millimeter in der Höhe verschieben und um 90 Grad drehen (Pivot). Sie bieten sich demnach besonders für Büroarbeiten an.

Acer garantiert außerdem, dass die Monitore komplett ohne Pixelfehler sind und zum Stromsparen per Netzschalter auf einen Verbrauch von 0 Watt gesetzt werden können. Ergänzt wird die Serie um ein 17- und ein 19-Zoll-Monitor, wobei sich bei ersterem allerdings die Frage stellt: Wer benötigt eigentlich noch einen 17-Zöller?

Die acht Monitore der Value-Serie wiederum fallen allesamt in die Kategorie „Gut & Günstig“ und stellen eine Preisoffensive des Unternehmens dar. Die Spanne reicht von 189 Euro für den 17-Zoll-Monitor über einen günstigen 22-Zöller für 229 Euro bis zum 24-Zoll-Monitor für 399 Euro. Ab 19-Zoll bieten die TFTs das Breitbildformat. Aushängeschild dieser Serie ist der Acer V243Wd mit Full-HD-Auflösung in der derzeit boomenden Sparte der 24-Zoll-Monitore.

Ergonomie und Preis – mit diesen beiden zugkräftigen Argumenten will Acer auf dem breiten Markt der TFT-Monitore kräftig mitmischen. Das aktuelle Angebot wird dadurch noch umfangreicher, man kann auch sagen: noch unübersichtlicher. Ich frage mich langsam: Wer soll das alles kaufen? Und was für eine Verkaufsstrategie ist dies eigentlich, den Kunden immer noch mehr zu verwirren?

Autor: Wolfgang