Monitore: 7 Highend-Modelle im Vergleich - kompromisslose Qualität beim Sieger

highend-monitoreAufgrund seiner, wie es der Testbericht formuliert, „kompromisslosen Qualität“ wurde der Quatographic Intelli Proof 240 excellence LED Testsieger von „Macup“. Die Zeitschrift hatte insgesamt sieben Highend-Monitore für die Bildretusche auf den Prüfstand gebeten. Knapp dahinter platzierte sich das zweite Gerät des Herstellers ohne LED-Hintergrundbeleuchtung. Als „Preistipp“ wiederum zeichnet das Magazin den HP LP2475w aus.

Alle fünf Highend-Monitore mit einer Bildfläche von 24 Zoll bieten sich für die Bildretusche an, doch nicht alle Geräte eignen sich auch uneingeschränkt dafür. So stellte „Macup“ deutliche Qualitätsunterschied zwischen den per Hardware-Kalibration einstellbaren und den Software-kalibrierbaren Monitoren fest. Erstere schnitten klar besser ab. Einzige Ausnahme: Der LaCie 724, der aufgrund seines Preises sehr attraktiv erscheint, wies starke Helligkeitsschwankungen auf. Der Testbericht rät daher davon ab, das Gerät uneingeschränkt für Bildretuschen einzusetzen. Dasselbe gilt übrigens auch für seinen kleineren/günstigeren Bruder, den LaCie 324, der teils Hardware-, teils Software-kalibrierbar ist.

Eine tadellose, „kompromisslose“ Qualität hingegen erhalte man mit den beiden TFTs von Quatographic. Sowohl der Intelli Proof 240 excellence LED als auch die Version des Monitors ohne LED-Hintergrundbeleuchtung wiesen zum Beispiel eine Helligkeitsabweichung von nur 2 beziehungsweise 5 Prozent auf, außerdem lag der Tonwertverlust bei 0 Prozent und die Farbdrift maximal bei 2DeltaC. Das LED-Modell ist zudem in der Lage, neben den üblichen Referenzfarbräumen sRGB, Adobe-RGB und ISO Coated auch ECI-RGB 1,0 darzustellen – übrigens als einziger Testkandidat.

Mit rund 2.300 (LED-Version) und 2.100 Euro bilden die beiden Spezialisten für Bildbearbeitungen allerdings auch preislich die Speerspitze des Feldes. Nur rund ein Viertel soviel kostet hingegen der LP2475w von HP, der für User mit einem schmalem Geldbeutel eine interessante Alternative sein kann – sofern man sich mit der Software-Kalibrierung zufrieden gibt. Das S-IPS-Panel des Monitors allerdings glänzte mit einer sehr geringen Helligkeitsabweichung, stellte 100 Prozent des sRGB- sowie des Adobe-RGB-Farbraums dar und ist ergonomisch bestens ausgestattet.

Alle Messdaten der sieben Highend-Monitore können dem ausführlichen Testbericht in der Ausgabe 9/2009 der Zeitschrift „Macup“ entnommen werden. Die kompakten Testfazits der Zeitschrift wiederum finden sich hier.

Autor: Wolfgang