Monitore: 16:9-Modelle für Multimedia und Büros auf dem Prüfstand

16-zu-9-monitoreMonitore mit einem Seitenverhältnis von 16:9 beherrschen immer mehr den aktuellen TFT-Markt. Die Fachzeitschrift „c't“ hat deshalb acht Modelle in ihr Praxislabor geholt und auf Herz und Nieren geprüft. Aus dem insgesamt sehr differenzierten Testergebnis schälte sich am Ende folgendes Bild heraus: Die Geräte von Asus, Iiyama und Viewsonic werden den Anforderungen an einen videotauglichen Monitor am meisten gerecht, Spieler sollten sich an den TFTs von Samsung, HP und HannsG schadlos halten, und ins Büro passen am besten der Eizo sowie erneut der Iiyama.

16:9-Monitore werden von den Herstellern in erster Linie als „videotauglich“ beziehungsweise „filmfreundlich“ beworben. Das Seitenverhältnis verhindert nämlich, dass beim Betrachten von Filmen schwarze Balken entstehen. Diese Aufgabe lösten alle Testkandidaten, aber nicht jeder überzeugte auch mit einem HDMI-Eingang, einer ruckel- und flimmerfreien Wiedergabe bewegter Inhalte sowie einem integrierten Lautsprecher. Unter den acht Monitoren eignen sich daher laut „c't“ für die Video-Wiedergabe am besten der Asus VH242H, der Viewsonic VX2433wm sowie der Iiyama ProLite B2409HDS, die diese Anforderungen erfüllt haben.

Letzterer bot übrigens auch, so das Testfazit weiter, einen guten Kompromiss zwischen Beschleunigung (Overdrive) und „Nebenwirkungen“ bei der Darstellung im Spielepraxistest. Wem jedoch kurze Schaltzeiten wichtiger sind und sich mit der ein oder anderen Doppelkontur arrangieren kann, der findet in den TFTs von Samsung (SyncMaster P2370, nur am Rande: sein Preis liegt unter 200 Euro), HP (2309m) sowie HansG (HH251HP) geeignete Kandidaten.

Im Büro wiederum kommt es bei einem Monitor auf andere Qualitäten an, etwa auf die Ergonomie. Auch hier präsentierte sich der Iiyama mit seinem flexiblen Standfuß von einer sehr guten Seite. Dies brachte ihm zusammen mit dem Eizo FlexScan EV2303W die Empfehlung für den Büroeinsatz ein. Der Eizo wiederum punktete zusätzlich mit seinem Helligkeits- und Bewegungssensor, die den Monitor energieeffizient machen und auf Dauer den höheren Anschaffungspreis von rund 360 Euro rechtfertigen könnten.

Der kompletten Testbericht, der sehr ausführlich die einzelnen Geräte beschreibt und bewertet, findet sich in der Ausgabe 22/2009 der „c't“ und kann auch hier für 0,80 Euro heruntergeladen werden. Die kompakten Testfazits wiederum sind hier auf Testberichte.de aufgeführt.

Autor: Wolfgang