4K-Monitore: Ultrascharfes Bild, aber stromhungrig

Asus PB287Q 4K-Monitore bieten gerade bei Bildbearbeitung und 3D-Designanwendungen klare Vorteile (Bildquelle: asus.com)

Wie bewerten Testmagazine 4K-Monitore in ihren Testberichten?

Die Bildqualität ist bei fast allen Tests der Dreh- und Angelpunkt der Bewertung. Bei 4K-Monitoren ist zumindest die Bildschärfe so gut wie immer auf einem sehr hohen Niveau, was anderen Qualitätsaspekten mehr Gewicht verleiht. Die Panels sind meistens recht groß, weshalb eine ungleichmäßige Ausleuchtung umso mehr ins Auge fällt. Dies verleitet Tester oft zu Abwertungen.
Auch die Farbtreue wird in den Testlaboren geprüft. Diese ist bei 4K-Monitoren besonders wichtig, da gerade Bildbearbeiter und Fotografen von der höheren Auflösung profitieren und hohe Ansprüche an die Farbneutralität haben. Ebenfalls wichtig für Monitore mit dieser hohen Auflösung: die Anschlüsse. Für eine saubere Darstellung mit hoher Bildwiederholrate muss ein 4K-Monitor aktuelle digitale Grafikschnittstellen bieten. Auch Zusatzanschlüsse für USB-Geräte oder Kopfhörer werden von den Testredakteuren honoriert.

Die besten 4K-Monitore mit USB-Anschluss:

Platz Produktname Testberichte.de Note
1 NEC MultiSync EA271U Sehr gut(1,0)
2 Iiyama ProLite XUB2792UHSU-B1 Sehr gut(1,2)
3 Acer Nitro XV3 XV273KP Gut(1,6)

Im Gaming-Bereich ist 4K bisher eher ein Thema für Enthusiasten, was die Testmagazine aber nicht davon abhält, auch die Reaktionszeiten zu messen und ein Urteil über die Spieletauglichkeit des Geräts zu fällen.

Top 4K-Bildschirme mit hoher Reaktiongeschwindigkeit:

Platz Produktname Testberichte.de Note
1 Asus ProArt PQ22UC
2 Acer RT280K (UM.PR0EE.001) Gut(1,8)
3 Iiyama GB2888UHSU Gut(1,9)

Was ist der Unterschied zwischen 4K und UHD?

In Hinblick auf Monitore sind 4K und UHD beinahe dasselbe. Beim üblichen 16:9-Formfaktor beträgt die Auflösung 3840 x 2160 Pixel. Diese Auflösung wird offiziell als UHD bezeichnet. Ein Monitor mit 21:9-Formfaktor und einer vergleichbaren Pixeldichte wie die UHD-Auflösung wäre dann ebenfalls ein 4K-Monitor.

Welche Anschlüsse muss mein PC oder Notebook für 4K haben?

Alte analoge Anschlüsse wie VGA und DVI sind nicht 4K-kompatibel. Man braucht also zwingend eine der Digitalschnittstellen wie HDMI, DisplayPort oder Thunderbolt. Bei älteren Notebooks und PCs sollte aber darauf geachtet wird, welche Version von HDMI und DisplayPort vorliegen, denn die Darstellung von 4K-Inhalten mit mehr als 30 Hz Bildwiederholrate ist nur mit HDMI ab Version 2.0 und DisplayPort ab Version 1.2 möglich. Mit älteren Versionen bleibt nur entweder die Reduktion der Auflösung auf QHD (2560 x 1440 Pixel) oder der Wechsel auf 30 Hz, was gerade beim Umgang mit der Maus auf viele Nutzer einen trägen Eindruck macht und den Bedienkomfort mindert.

Autor: Gregor L.