22-Zoll-Monitore: Kompakte Begleiter auf der Arbeit – selten für größere Aufgaben konzipiert

Ein kompakter 22-Zoll-Monitor mit Gaming-Features. Der Acer KG221Q ist einer der wenigen 22-Zöller, der speziell zum Gaming konzipiert wurde.

Wie bewerten Fachmagazine 22-Zoll-Monitore in ihren Testberichten?

Bildschirme mit einer Bildschirmdiagonalen von 22 Zoll sind häufig auf die Nutzung im Büro ausgelegt. Da selbst in niedrigen Preisbereichen die Full-HD-Auflösung mittlerweile zum Standard geworden ist, bewegt sich die Bildschärfe bei rund 100 ppi, was einen absolut scharfen Bildeindruck zur Folge hat. Das sorgt für gute Benotungen in Testberichten. Zudem kommen viele Office-Monitore mit praktischen Features zum Schonen der Augen: Blaulichtfilter zum Herausfiltern bestimmter Blautöne im Display, die für innerliche Unruhe sorgen können, oder spezielle, flackerfreie Panels haben zur Folge, dass auch bei langer Bildschirmarbeit die Augen nicht so schnell ermüden.

Eine einfache Bedienbarkeit wird Testern zufolge durch ein intuitives Nutzermenü gewährleistet. Außerdem müssen die Bedientasten gut erreichbar sein – häufig gibt es Punktabzug bei rückseitig verbauten Tasten, die man blind dann bedienen muss. Zwar spielt es in Büros eine untergeordnete Rolle, welches Panel ein Monitor verwendet – allerdings haben IPS-Panels gegenüber TN- oder VA-Panels hier klar die Nase vorn. Letztere bestechen meist im Gaming-Bereich durch ihre flotten Schaltzeiten – am Arbeitsplatz meist irrelevant. Im Gegenzug sind IPS-Panels wesentlich farbenfroher und blickwinkelstabiler.

Wie weit sollte man von einem 22-Zoll-Monitor weg sitzen?

Für die Ermittlung des idealen Sitzabstands zum Monitor gilt die einfache Faustregel: Display-Diagonale in Zentimeter mal 1,2. Diese Rechnung ergibt für einen 22-Zoll-Monitor einen Abstand von 67 cm. Je nach Präferenz würden wir also mindestens 40 cm Sitzabstand empfehlen, um die komplette Bildfläche ohne Kopfbewegungen erfassen zu können. Wenn der Abstand zu groß erscheint, empfiehlt sich eine Anpassung der Skalierung von Windows oder macOS, damit auch aus dieser Entfernung alles noch bequem gelesen werden kann. Dies ist insbesondere bei 4K-Monitoren empfehlenswert, da hier die Schriftgröße in nativer Auflösung sehr klein ausfallen kann. 4K-Monitore mit 22 Zoll sind allerdings extrem selten, da die Bildgröße ohnehin schon wenig Arbeitsfläche bietet und Schriften in einer solch hohen Auflösung bereits unleserlich klein werden.

Worauf kommt es bei den ergonomischen Funktionen an?

Vor allem im Büro und überall dort, wo man längere Zeit mit Bildschirmarbeit beschäftigt ist, ist es unabdingbar, eine optimale Sitzposition sowie Draufsicht auf den Bildschirm zu haben. Monitore mit IPS-Panel haben hier den großen Vorteil der Blickwinkelstabilität: Man kann den Bildschirm auch von der Seite betrachten, ohne dass Farben und Kontraste verfälschen. VA- und vor allem TN-Panels sind hingegen mitunter stark blickwinkelabhängig, wodurch solche Monitore nur bei optimaler Draufsicht einwandfreie Darstellungen liefern können. Hier ist neben der Schwenkbarkeit vor allem auch die Höhenverstellbarkeit gefordert. Denn Ergonomie am Arbeitsplatz bedeutet, dass man den Bildschirm an seine gewählte Sitzposition anpassen kann – und nicht mangels Flexibilität auf den umgekehrten Fall angewiesen ist. Auch die Möglichkeit des Hochkantbetriebs per Pivot-Funktion ist optimal im Büro aufgehoben. Besonders beim Lesen von oder Arbeiten mit langen Dokumenten oder Arbeitsmappen bietet sich der Hochkantbetrieb an.

Die besten 22-Zoll-Monitore mit Höhenverstellbarkeit:

Platz Produktname Testberichte.de Note
1 Dell P2219H
2 Iiyama ProLite XUB2292HS-B1
3 HP EliteDisplay E223

Autor: Julian