Der Handel bewirbt seine Produkte oft mit hochtrabenden Begriffen die den Kunden eher verwirren als ihm helfen. Bei den Prozessoren teilt sich Intel zusammen mit AMD den Markt. Dabei ist es wichtig zu wissen, welcher Prozessor für welche Anwendungsgebiete erforderlich ist. Ein Kunde der nur seine E-Mails liest und im Internet surft, braucht keinen Hochleistungsprozessor, der auf Anwendungen im Bereich der Videobearbeitung ausgelegt ist. Die Intel Core-i-Reihe deckt dabei alle Anwendungsbereiche vom Einsteiger bis hin zum Profianwender ab.

Intel Core i3

Einsteigersegment

Einsteiger und Websurfer haben dabei das größte Sparpotenzial. Einfache Aufgaben wie das Erstellen von Texten und Tabellen sowie das Surfen im Internet und das Abrufen der E-Mails werden von einem Intel Core-i3-Prozessor gut bewältigt. Er verfügt über zwei physikalische Rechenkerne und schont mit einem niedrigen Energieverbrauch den Geldbeutel. Als positiver Nebeneffekt müssen diese Modelle nicht so stark gekühlt werden, daher hält sich die Geräuschentwicklung in Grenzen – ein wichtiger Aspekt für viele Notebook-Besitzer. In den aktuellen Modellen ist auch eine Grafikeinheit integriert, die für einfache Computerspiele und YouTube-Videos ausreichend ist. Der Kauf einer separaten Grafikkarte ist somit hinfällig.

Intel Core i5 Tray

Mittelklasse

Die meisten Anwender wollen aber nicht nur Surfen und Texte erstellen, sondern auch Filme sehen, Fotos aus dem letzten Urlaub bearbeiten oder sich als (Hobby-) Produzenten mit Videoschnittprogrammen versuchen. Hier kommen die Intel Core-i5-Prozessoren ins Spiel. Diese bieten im Gegensatz zum kleinen Bruder nicht zwei, sondern gleich vier Kerne. Damit lassen sich deutlich mehr Anwendungen gleichzeitig ausführen, ohne dass der Computer dabei merklich langsamer wird. Ein weiterer Vorteil liegt in der verbauten Intel Turbo-Boost-Technologie. Diese wird automatisch aktiviert, sobald das Betriebssystem die maximale Leistung anfordert. Der Prozessor wird übertaktet, um kurzfristig noch mehr Kraft zur Verfügung zu stellen. Dadurch lassen sich Aufgaben deutlich schneller abarbeiten, und sobald die Leistung nicht mehr gebraucht wird, erfolgt eine automatische Drosselung auf den Normalwert. Auch hier ist eine integrierte Grafikeinheit vorhanden, allerdings bietet es sich an, eine dedizierte Grafikkarte einzubauen.

Intel Core i7

High-End

Wer höchste Anforderungen an sich selbst und den PC stellt und im Bereich der professionellen Bildbearbeitung aktiv ist oder einfach nur die neuesten 3D-Spiele erleben will, sollte auf Prozessoren der Intel Core i7-Reihe achten. In dieser Gruppe sind die schnellsten Modelle von Intel zusammen gefasst. Sie können auf vier bis sechs Rechenkerne zurückgreifen und auch die Turbo-Boost-Technik kommt zum Einsatz. Diese ganze Leistung schlägt aber ein entsprechendes großes Loch in den Geldbeutel und auch der Stromverbrauch ist erwartungsgemäß höher.