Chiphersteller Intel wird nicht müde, neue Prozessoren der Intel Core Reihe zu veröffentlichen. Aktuell ist bereits die elfte Generation auf dem Markt vertreten. Unter dem Codenamen „Rocket Lake-S“ erhältlich bildet diese den Nachfolger von „Ice Lake“.

Sockel 1150 – idea für Core-i7-Prozessoren

Im 22-Nanometer-Verfahren hergestellt unterstützt die integrierte Grafikeinheit die Schnittstellen DirectX 11.1 und OpenGL 4.0. Die Technik wurde primär auf Energieeffizienz und Leistung optimiert und ist für Desktop-Computer, Server und Notebooks gleichermaßen verfügbar. Im Zuge der Umstellung wird auch ein neuer Prozessorsockel notwendig. Die neuen Modelle benötigen zwingend den Sockel 1150.

Auch das Highend-Segment wird durch die besten i7 abgedeckt

Das High-End-Segment wird dabei wieder von den Intel Core i7-Prozessoren abgedeckt. Diese eignen sich primär für das Abarbeiten sehr rechenintensiver Vorgänge. Dazu zählt die professionelle Bild- und Videobearbeitung ebenso wie CAD-Programme. Alle CPUs können auf vier Rechenkerne zurückgreifen, aber es gibt unterschiedliche Schwerpunkte zwischen den einzelnen Chips. Diese werden durch ein Kürzel im Produktnamen gekennzeichnet.

Turbo-Boost-Technologie

Mit dieser Technik kann die Taktfrequenz der Prozessorkerne automatisch über die vorgegebene Taktfrequenz erhöht werden. Der Zeitraum ist dabei nicht fix, die Auslastung hängt von mehreren Bedingungen ab. Die maximale Turbo-Frequenz wird dabei nicht überschritten, der Prozessor versucht die höchstmögliche Leistung abzurufen. Es kann zu einer Drosselung kommen, wenn die Betriebstemperatur zu hoch wird.

Abkürzungen der Core-i7-Reihe

Trägt der Prozessorname im Namen das Kürzel „S“, steht dies für eine verringerte Leistungsaufnahme. Der Prozessor braucht weniger Strom und lässt sich somit bestens für bestehende Systeme nutzen, die auf einen niedrigen Energieverbrauch ausgelegt sind. Noch eine Spur weiter gehen Ausführungen mit dem Kürzel „T“. Dies steht für einen noch niedrigeren Stromverbrauch von beispielsweise nur noch 45 Watt gegenüber 84 Watt in der Standardausführung. Ist man hingegen auf die größtmögliche Leistung aus und plant den Chip auch zu übertakten und damit abseits der normalen Spezifikationen zu betreiben, sollte man nach dem Kürzel „K“ Ausschau halten. Seit Kurzem bietet Intel auch abseits der sehr teuren Extreme-Editions Modelle mit freiem Multiplikator an. Dies ermöglicht Übertaktern eine teils hohe Anhebung der Leistung - vorausgesetzt eine ausreichende Kühlung ist gewährleistet. Ein neuer Kühler ist dabei Pflicht, das Standardmodell vom Hersteller ist dafür nicht mehr ausreichend.

von Kai Nico Schmidt