In Intels Produktsortiment ist der Core i5 schon seit über zehn Jahren die gehobene Mittelklasse. Hier wird der Fokus auf ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis gesetzt. Und der Abstand zur nächstgrößeren Modellreihe Core i7 ist selten besonders groß.

Für Arbeitsrechner zu schnell

Für einen klassischen Surf-PC und Office-Arbeiten braucht man keine teuren Top-Komponenten in Form eines Intel Core i5- oder Core i7-Prozessors. Hier reichen bereits Intel Core i3-Chips. Ein Intel Core i5 bietet sich eher für den Einsatz in einem Multimedia-PC an. Der verbaute Grafikchip reicht für die Dekodierung von HD-Inhalten aus und die Anschaffung einer dedizierten Grafiklösung entfällt.

Anwendungsgebiet Computerspiele

Aber auch Computerspieler können mit dem richtigen Intel Core i5 glücklich werden. Denn das von Intel angepriesene Hyperthreading von Core i7-Varianten ist für diese problemlos verschmerzbar. Zwar sorgt diese Technik dafür, dass die CPU pro Kern zwei Aufgaben gleichzeitig abarbeiten kann, Spiele profitieren davon aber eher selten. Interessant sind hier die Modelle mit der Zusatzbezeichnung „K“ am Ende des Namens. Dieser bescheinigt dem Modell nämlich einen freien Multiplikator. In Zusammenarbeit mit einem guten Kühler kann so die Leistungsfähigkeit des Chips ganz einfach in Form einer Übertaktung erhöht werden. Allerdings reichen die integrierten Intel HD Graphics GPUs immer noch nicht für Spiele aus. Das ist auch dem Umstand geschuldet, dass die Grafikeinheiten in der Regel keinen eigenen Arbeitsspeicher haben.

von Kai Nico Schmidt