Netbooks: Asus Eee PC 1000H wird zum Dauersieger

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Asus hat diesmal im Technik-Magazin SFT mit seinem Eee PC 1000H den ersten Platz gemacht. Die Zeitschrift testete vier unterschiedliche Netbooks, deren Innenleben bis auf das Hercules E-Café beinahe identisch ist. Intels Atom Prozessor N270 mit 1,6 GHz hat sich im Netbook-Bereich als Prozessor der Wahl durchgesetzt. Für ihn sprechen geringer Stromverbrauch bei relativ guter Rechenleistung und der geringe Anschaffungspreis.

Der Asus Eee PC 1000H zeigt allen mit knapp sechs Stunden Akkulaufzeit was Mobilität bedeutet. Dafür bringt das Netbook rund 400 Gramm mehr an Gewicht auf die Waage als die Konkurrenz. Die Qualität des Displays und das angenehme Layout der Tastatur wird nur annähernd von anderen Herstellern erreicht. Das Dell Inspiron Mini 9 besitzt mit 8,9 Zoll das kleinere Display und punktete in diesem Test mit seiner sehr schnellen 16 GByte SSD-Festplatte. Der Flash-Speicher schaffte es 68 MB/s zu lesen und verbrauchte weniger Strom, dass eine Akkulaufzeit von 4,5 Stunden möglich war. Lange musste man warten bis Fukato (ehemals Yakumo) mit einem konkurrenzfähigen Netbook auf den deutschen Markt kam. Das Datacask Jupiter 1014 ist zwar mit einer guten Tastatur und einem ordentlichen Display ausgestattet, verliert aber an Attraktivität durch schwache Akkuleistung, knapp drei Stunden, und eine mit 80 GByte zu kleine Festplatte. Das Hercules E-Café hat mit 300 Euro den kleinsten Anschaffungspreis und zeigt auch bei der Ausstattung keinerlei Größe. Irgendwie müssen die Franzosen die Entwicklung der Netbooks verschlafen haben. Ein AMD Geode LX800-Prozessor mit 500 MHz kann einem Intel Atom nicht das Wasser reichen. Aber auch der Rest ist eher dürftig: sehr langsame 20 GByte Festplatte, mit 8 Zoll sehr kleines Display und dazu ein schwacher Akku – da kann auch der Preis nicht mehr trösten.

Mit rund 375 Euro bei amazon hat Asus den Preis für seinen Dauersieger kontinuierlich gesenkt und macht den Eee PC 1000H umso interessanter. Wer sich für ein anderes Gerät entscheidet, bleibt entweder seiner Hausmarke treu und hat vielleicht etwas weniger zu tragen oder findet vielleicht das Design eines anderen Herstellers schöner.

Autor: Christian